Who is Who Teil 2 – Die unbekannten Gesichter der Selección

"El Lobo" Ledesma

"El Lobo" Ledesma

Christian Ledesma ist einer der Neuen im Team von Basile. Argifútbol stellt ihn und die anderen “Nobodys” der Albiceleste vor.

Ledesma ist eine der Überraschungen im Kader der Argentinier. Nachdem El Lobo (“Der Wolf”) in der Clausura 2007 mit San Lorenzo den Titel holen konnte, wechselte der zentrale Mittelfeldspieler zu Olympiakos Piräus nach Griechenland. Wirklich glücklich wurde er dort nicht, und so folgte bereits nach einem halben Jahr die Rückkehr nach San Lorenzo. Mit seinem Team führt Ledesma nun die argentinische Meisterschaft an und ist dabei einer der Garanten für den Erfolg, ein Einsatz für den 29jährigen ist allerdings eher unwahrscheinlich.

Ebenfalls vom aktuellen Tabellenführer San Lorenzo kommt eine der großen Entdeckungen dieser Saison. Pablo Barrientos ist gerade 23 Jahre alt und schon einer der Säulen im Team von San Lorenzo. Von 2006 bis 2008 spielte Barrientos beim FK Moskau, bevor es vor dieser Saison zurück nach Argentinien ging.
Barrientos spielt hinter den Spitzen, ist dribbelstark und mit einem guten linken Fuß ausgestattet. Kann er

Pablo Barrientos
Pablo Barrientos

seine Form halten, ist Barrientos eine echte Alternative für die Offensive der Selección. Im Spiel gegen Uruguay wird er sich mit Angel di María um den Platz auf der offensiven linken Außenbahn streiten.

Das San Lorenzo-Quartett vervollständigt Gonzalo Bergessio. Bergessio ist ein kompletter Stürmer und tritt sowohl als Goalgetter im Strafraum als auch als Vorbereiter in Erscheinung. Der 1,78m große Mann aus Cordoba könnte sich zur Lösung für das Sturmproblem der Argentinier entwickeln. Nachdem Crespo von Basile nicht mehr berücksichtigt wird und Cruz zuletzt schwache Leistungen zeigt, ist Argentinien auf der Suche nach einem echten Mittelstürmer. Je nach Spielverlauf könnte Bergessio bereits am Samstag gegen Uruguay zum Einsatz kommen.

Angel Di María

Di Marías Stern auf internationaler Ebene ging endgültig bei den olympischen Spielen auf: im Viertelfinale schoss Di María Argentinien mit einem Traumtor ins Halbfinale, später gelang ihm dann der einzige Treffer im Finale gegen Nigeria. Di María wurde zum Volksheld, und Chelsea, Real und Inter machten die übliche Aufwartung. Schließlich wurde nichts aus einem Wechsel, und Di María blieb bei Benfica Lissabon.
Zu seinem Debüt in der A-Nationalmannschaft kam Di María vor zwei Spielen beim 1:1 gegen Paraguay. Der 20jährige lief gegen die Paraguayos von Anfang auf der ungewohnten linken Außenbahn auf und machte ein gutes Debüt. Nun hat Di María mit Barrientos Konkurenz bekommen, und man darf gespannt sein, wer auf lange Sicht das Rennen macht.

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