El Ciclón zu stark für Tigre

San Lorenzo holt die ersten drei Punkte im Triangular und kann am kommenden Samstag gegen Boca Meister werden. Die Tore für das Team aus Boedo erzielten Barrientos und Bergessio innerhalb von drei Minuten, Lazarro konnte in der zweiten Halbzeit nur noch verkürzen.

Es wurde noch einmal hitzig in den letzten Minuten zwischen Tigre und San Lorenzo: El Matador war durch Lazarro auf 1:2 herangekommen und tat nun alles um auszugleichen. San Lorenzo verlegte sich auf Konter über die schnellen den schnellen Ex-Wolfsburger Menseguez, Barrientos und Chavez. In einem dieser Gegenangriffe flankt Menseguez von der rechten Seite, Barrientos verpasst, läuft durch und stößt mit Tigres Torwart Islas zusammen. Islas ist nur bedingt amused und schickt den Torschützen mit einer Mischung aus Schlag und Schubser auf die Bretter. Schiedsrichter Laverni zückt die rote Karte, Tigres Fans quitieren die Entscheidung mit einem Regen von Feuerzeugen bis Sitzschalen.

Das emotionale Ende des ersten von drei Finals im Triangular 2008. Vorher hatte San Lorenzo eine gute Halbzeit gereicht um die Mannschaft aus Tigre in ihre Schranken zu weisen. Von Anfang an spielte das Team von Trainer Miguel Angel Russo entschlossener und kaufte dem Matador schnell den Schneid ab. Santiago Solari hatte bereits nach wenigen Minuten eine gute Chance, die Islas allerdings parieren konnte. In der 17. Minute machte es Pablo Barrientos dann besser und verwertete einen Abpraller von Tigres Keeper nach Solari-Flanke zum 1:0. Nur zwei Minuten später sorgte Gonzalo Bergessio auf Zuspiel von Barrientos für das 2:0 und spätestens da wusste selbst der optimistischste Tigre-Fan ob der Schwierigkeit der Aufgabe ein San Lorenzo in dieser Form zu schlagen . Der Ciclón ruhte sich nach der schnellen Führung allerdings nicht aus, sondern spielte weiter nachvorn, konnte aber letztendlich aus der Überlegenheit kein Kapital schlagen. Mit 2:0 ging es in die Halbzeit.

Auch nach der Pause konnte Tigre das Tor von Agustín Orión nicht entscheidend in Gefahr bringen. Zwar war dem Team aus Victoria der Wille anzumerken, es fehöte aber an Durchschlagskraft und Überraschungsmomenten. Zudem musste Cagna den rotgefährdeten Matiás Gimenez, der eigens seine geplante Hochzeit wegen dem Spiel verlegt hatte, nach 51. Minuten herausnehmen, der schwache Martín Morel war schon zur Halbzeit in der Kabine geblieben. Tigre fehlte fortan die komplette Kreativabteilung und auch Carlos Luna konnte im Sturm nicht die zuletzt gezeigten Leistungen abrufen. So kam auch der Anschlusstreffer durch den eingewechselten Lazarro (76.) aus heiterem Himmel und außerdem zu spät. Zwar witterte der Matador noch einmal Morgenluft, aber die Cagna-Truppe war am Mittwoch schlichtweg zu schwach um ein abgezocktes San Lorenzo ernsthaft zu gefährden.

Die Azulgranas könnten nun mit einem Sieg gegen Boca bereits die Meisterschaft klarmachen. Beide Mannschaften treffen am Samstag um 21.30 (MEZ) im Estadio Juan Domingo Perón – dem Stadion wo sonst Racing seine Heimspiele austrägt – aufeinander.

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