4 Spiele am Samstag

Lanus festigt mit dem Heimsieg gegen Colon Santa Fe die Spitzenposition. Der Klub San Martin aus Tucuman schafft es die Abstiegsränge zu verlassen. Bei Estudiantes stellt sich trotz Trainerwechsels kein Erfolg ein. Tigre und San Lorenzo finden mit Siegen gegen Gimnasia La Plata und Banfield in die Erfolgsspur zurück.

Am frühen Nachmittag empfingen Gimnasia die Überraschungsmannschaft der abgelaufenen Apertura, Tigre. Über 90 Minuten hinweg präsentierten sich die Platenser als das bessere, weil aktivere Team. Man stand hinten sehr gut und spielte sich vorn einige Chancen heraus. Besonders auffällig zeigte sich der vor der Saison u.a. von den Boca Juniors umworbene Ignacio Piatti. Zählbares sprang trotz der Überlegenheit aufgrund mangelnder Entschlossenheit und Präzision am Ende nicht heraus. Das sollte sich vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit rächen. Der schlecht in die Saison gestartete Martin Morel, Torjäger des vergangenen Jahres, nutzte die sich ihm bietende Gelegenheit und verwandelte eine Freistoß direkt. GELP-Torhüter Bangardino sah bei diesem Schuss nicht sonderlich gut aus. Der 24jährige vertrat den gelbgesperrten Gaston Sessa. Bei Tigre kann man aufgrund des zweiten Sieges bzw. dritten Punktgewinns in Folge (nach drei Niederlagen zum Start) von einer Trendwende sprechen. Die Gastgeber müssen eigentlich in jedem Spiel punkten. Mit der Niederlage steht man in der Abstiegstabelle auf einem direkten Abstiegsrang.

Im Nuevo Gasometro traf San Lorenzo auf Banfield. Die Gastgeber erwischten einen sehr guten Start. Gaston Aguirre erzielte den Führungstreffer nach einem Fehler der Banfield-Hintermannschaft bereits nach 5 Minuten. Auch nach dem Führungstreffer war San Lorenzo das bessere Team. Dafür sprechen Ballbesitz und Torchancen. Nach einer halben Stunde leitete Papu Gomez den zweiten Treffer ein. Gonzalo Bergessio erzielte sein drittes  Saisontor. Kurz nach Wiederanpfiff machte Gomez per Fernschuss den Sack zu. Bei den Gästen musste auch noch Innenverteidiger Jose Devaca nach gelb/roter Karte vorzeitig vom Platz, es langte immerhin noch zum Ehrentreffer durch den Uruguayo Tanque Silva. San Lorenzo landete mal wieder einen Sieg nach diversen Mißerfolgen in Liga und Copa. Banfield muss mit Blick auf die nahen Abstiegsränge und zwei Niederlagen in Folge wieder anfangen zu punkten.

Die Abstiegränge verlassen haben gestern die Tucumanos vom Club San Martin. Man besiegte die Estudiantes de la Plata verdient mit 1-0. Die Niederlage hätte noch höher ausfallen können für die Platenser, es blieb aber bei dem einen Tor nach 51. Minuten durch Matias Villavicencio. El Santo verlässt nach diesem Sieg (vorerst) die Abstiegsränge und belegt nun Platz 16.  Bekanntlich steigen der 19. und 20. direkt ab, 17. und 18. müssen in die Relegation. Im Klassement der Clausura stehen die Estudiantes nun auf dem vorletzten Platz. Auch die Entlassung von Trainer Astrada in der vergangenen Woche konnte den Negativtrend nicht stoppen. Seine Nachfolge wird übrigens der langjährige Co-Trainer von Passarella, Alejandro Sabella übernehmen.

Obwohl Trainer Zubeldia einige Spieler schonte, landete Lanus einen wichtigen Heimsieg gegen Colon. Unter anderem nahmen Mittelfeldmotor Blanco und Torjäger Sand erstmal auf der Bank Platz. Lanus war das spielbestimmende Team. Binnen drei Minuten zu Anfang der zweiten Halbzeit legte Stürmer Diego Lagos zwei Tore auf. Das erste markierte Diego Valeri, das zweite erzielte Cristian Menendez. für den 20jährigen war es der erste Treffer für das Profi-Team. Danach wurden die routinierten und ballsicheren Jose Sand, Matias Fritzler und Sebastian Blanco doch noch eingewechselt und es gelang den Hausherren den Sieg einzufahren – trotz des Anschlusstreffers durch Rivarola (nach einem Fehler von Keeper Bossio) und begünstig durch die rote Karte für Alejandro Capurro. Trainer Zubeldia:

„Wir waren das klar bessere Team. Ich habe mich dazu entschieden einige Spieler zu schonen. Die Reaktion der Mannschaft war einfach brilliant.“

Lanus ist damit mit 15 Punten der alleinige Tabellenführer nach dem 6.

Christof

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