40 Millionen Pesos Schulden – Saisonstart steht auf der Kippe

Die Nachricht schlich sich von Tag zu Tag aus den Randnotizen auf die Titelseiten: Heute gab der argentinische Fußballverband AFA begannt, dass der Beginn des kommenden Torneo Apertura 2009 um eine Woche verschoben werde, sollten die Vereine nicht ihre Schulden bei den Spielern begleichen.

40 Millionen argentinische Pesos (etwa 7,4 Millionen Euro) schulden insgesamt die Klubs der ersten drei Ligen in Argentinien ihren Spielern. 30 Millionen davon fallen auf die Vereine der ersten Liga. River, Independiente, Racing, San Lorenzo, Central, Newell’s und Huracán sind die Teams, die explizit von der argentinischen Fußballspieler Vereinigung (FAA) genannt wurden. Bis zum 11. August, also 72 Stunden vor dem geplanten Saisonstart, müssen die Vereine Schulden tilgen oder Finanzierungspläne vorlegen, mit denen die FAA einverstanden ist. Hinter dem Possenspiel vermuten einige einen geplanten Schachzug von AFA-Präsident Don Julio Grondona. Erscheint es einerseits überraschend, dass er sich in diesem Fall so deutlich auf die Seite der Fußballer-Gewerkschaft stellt, wird andererseits in der argentinischen Presse erklärt, dass er auf diese Weise mehr Fernsehgelder von den TV-Anstalten freipressen will.
Wir halten euch auf dem laufenden, vermutlich startet die Saison wie geplant und dies ist nur eine weitere Anekdote des argentinischen Fußballs.
In den nächsten Tagen auf Argifutbol: Ein Portät des AFA-Präsidenten Julio Grondona.

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