Wie macht sich eigentlich… Franco di Santo?

Franco di Santo

Franco di Santo

Beim 3-2 Sieg seiner Rovers erzielte der 20jährige Stürmer seinen ersten Treffer in der Premier League. In der abgelaufenen Saison war der junge Argentinier nur zu vereinzelten Kurzeinsätzen gekommen. Im August wurde er für ein halbes Jahr mit einer Option auf ein weiteres nach Blackburn ausgeliehen.

Im zarten Alter von 16 Jahren zog es den Mittelstürmer aus der Jugend des aktuellen argentinischen Erstligisten Godoy Cruz nach La Florida zum chilenischen Klub Audax Italiano. Kurz nach seinem Wechsel debütierte er für die erste Mannschaft der Tanos und spielte sich schnell durch gute Leistungen in die Notizbücher einiger europäischer Spitzenvereine.

Nur eineinhalb Jahre später, im Januar 2008,  sicherte sich ein eben solcher die Dienste an Señor Lápiz. Chelsea überwies 4,5 Mio. € nach Chile und di Santo unterschrieb einen Vertrag bis 2012. Im ersten Halbjahr 2008 spielte er ausschließlich für die Reserve der Blues, präsentierte sich dort als treffsicherer Torjäger und debütierte trotzdem erst im August des gleichen Jahres in der Premier League. In der Folge machte der Argentinier nur 8 Spiele für den Eliteklub, wobei ihm einzig ein Assist gelang.

Im Sommer dann der Wechsel auf Leihbasis zu den den Rovers. Nach seinem Debüt indes verletzte er sich und musste einige Spiele aussetzen. Nunmehr kommt er aber regelmäßig zu seinen Einsätzen.

Für Argentinien’s U20 hat er in 25 Spielen 5 Tore erzielt – während der U20-Kontinentalmeisterschaft Südamerikas 2007 gelang ihm ein Hattrick gegen Venezuela.

Der 1,93m hohe Hüne wird als vielseitiger Stürmer beschrieben der sich sowohl als Vollstrecker als auch als Vorbereiter präsentiert.  Der 20jährige scheut sich nicht davor lange Wege zu gehen und sucht auch den Abschluß im gegnerischen Strafraum. Als kompletter Stürmer kann er ebenso den Ball halten und entsprechend verteilen. Technisch muss er allerdings zulegen.

Übrigens ist er ein guter Freund von Humberto Suazo, dem besten Torjäger der abgelaufen WM-Qualifikation der Comnebol. Mit diesem und Carlos Villanueva, übrigens ein Ex-Spieler der Rovers, bildete er ein formidables Offensivtrio.

Christof

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