Maradona ist nicht mehr Trainer der Seleccion

Diego Maradona ist als Trainer der argentinischen Nationalmannschaft zurückgetreten. Zwar fehlt noch die offizielle Bestätitung, jedoch berichten verschiedene argentinische Medien übereinstimmend. Demnach soll Verbandschef Julio Grondona von Maradona gefordert haben in Zukunft auf seine Assistenten Mancuso und Enrique zu verzichten.

El Diez hingegen forderte das Engagement seines Spezis Oscar Ruggeri, dessen Verpflichtung Grondona im Frühjahr noch strikt abgelehnt hatte. Auch Mannschaftsarzt und Zeugwart erhalten keinen neuen Vertrag. Das war zuviel für Maradona und so gehen Grondona und Maradona zukünftig getrennte Wege.

Ausführlicher Bericht folgt…

7 Antworten zu “Maradona ist nicht mehr Trainer der Seleccion

  1. Schade, ich hielt ihn für einen großartigen Motivator

  2. motivation alleine reicht nicht,bei der wm war spürbar das keine manschaftliche geschlossenheit und keine richtige strategie da war. nur alles über messi und die starke offensive laufen zu lassen war zu wenig. für die wackelige defensive gab es auch kein klares konzept um die bindung zwischen abwehr ,mittelfeld und sturm herzustellen. es wurde auch nicht gut nach hinten zurückgearbeitet(deutschlandspiel) und das ist eindeutig maradonas schuld. für die copa nächstes jahr im eigenen land muss wieder ein richtiger taktikfuchs ran der die qualität der manschaft wieder ins rechte licht stellt!!!aber bitte ohne heinze und mit einem deutlich verbessertem demichelis !!!!!!!!! baptista wäre schon der richtige denke ich……..

  3. Heinze hat mich bei der WM positiv überrascht. Ich war traditionell eigentlich immer einer der größten Kritiker, aber das war schon in Ordnund, was der Gringo abgeliefert hat. Das muss man ihm lassen…

  4. das sehe ich ganz anders heinze war eindeutig schwachpunkt der albi celeste,im aufbau nach vorn ist er traditionel schwach das hat er auch bei dieser wm wieder gezeigt,noch schlimmer als 2006.
    viel zu viele fehlpässe oft blindes rausschlagen ins aus und oft stümperhaftes zweikampfverhalten.der junge hat in der seleccion nix verloren.dazu kam das samuel ausgefallen ist ,der einzige der dort ein bisschen für ruhe in der defensive hätte sorgen können.und guiterez sowie demichelis waren einfach nur schwach(stellungsspiel).die wm wurde in der defensive verspielt,eigentlich traditionell gut bei der albi celeste!!!es ist wirklich schade den wir hatten eigentlich die bste ofensive des tuniers.auch angel di maria hat mich eigentlich endteuscht,da hab ich mehr erwartet,aber er ist ja noch jung da kommt auf jeden fall noch was……

  5. Argentinien hat seit langem keine guten Außenverteidiger mehr, die neben der Defensive vor allem offensiv Akzente setzen können. Ein Sorin von damals konnte Kombinationen spielen, war schnell, konnte gut flanken, technisch sehr gut und als Verteidiger knallhart.
    Heinze kann höchstens verteidigen, aber wenn das Tempo im Spiel erhöht wird, sieht er oft schlecht aus.
    Ich war im März in München im Stadion, Argentinien gegen Deutschland. Maradona hatte die richtige Taktik und Aufstellung gespielt. Deutschland mit Null Chancen. So hätte er wieder spielen müssen bei der WM mit einem kompakten Mittelfeld, die auch verteidigen. Wir haben gesehen, dass Deutschland gegen das spanische Mittelfeld keine Chance hatte.
    Maradona trägt die Schuld. Er verließ sich auf den guten Lauf mit dieser Taktik. Aber der Gegner war Deutschland, die genau darauf gehofft haben, dass Argentinien wieder 4-3-3 spielt. Mit zwei Pässen waren die doch vor dem argentinischen Tor. Ein Mascherano kann nicht alles alleine. Und er hatte Samuel wieder nicht aufgestellt. Maradona geht nur nach Gefühl und nicht nach einer vernünftigen Analyse, darum ist er kein Trainer.

  6. ich sehe nicht ganz so schwarz,also otamendi und clemente rodriguez sind schon ganz gute(junge)leute die schnell und zweikampfstark sind ,sie haben noch nicht die erfahrung aber das kommt noch.sorin war schon ein guter junge ,aber leider sehr verletzungsanfällig und bei hamburg auch schon über dem zenit.ich weiss garnicht ob er überhaupt noch spielt,hab lange nichts mehr von ihm gehört.aber sonst gebe ich dir recht wir brauchen keine reinen zerstörer,wie heinze und burdisso sondern leute die auch das spiel eröffnen können,daran hapert es im moment.das spiel der albi celeste in deutschland im märz fand ich zu defensiv da hätten sie doch mehr nach vorne machen können.deutschland war schwach und argentinien leider mit dem 1:o zufrieden.keiner wollte sich vor der wm noch verletzen und es war ja auch die entscheidene phase in den vereinen(messi)usw.es ist gut das maradona jetzt weg ist,jetzt muss ein akriebischer arbeiter und taktikfuchs ran der die seleccion wieder richtig nach vorne bringt !!!!

  7. @ EL Dogu: ein sehr treffender Kommentar!
    Die Schwächen in der Taktik und in der Abwehr sehe ich ähnlich, obwohl man natürlich auch einige weitere Schwachstellen ansprechen könnte.
    Ob Maradona bei einer weiteren WM die Selección betreut oder nicht, weiss wohl keiner so richtig in den nächsten vier Jahren.
    Auch deshalb blickt ab August Argifutbol langsam wieder auf die argentinische Liga und die kontinentalen Wettbewerbe.
    Danke für’s (weiter)lesen!

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