Den Sieben verschrieben

Die argentinischen Erstligisten spielten ihre neunte Runde aus. Newell’s legt einen massiven Grundstein für das Erreichen des Copa-Viertelfinals. Drei Talente sind bei Manchester City im Gespräch und die Albiceleste weilt in Japan. Desweiteren wurde Mario Kempes eine besondere Ehre zuteil und euch werden Wünschen gewährt, lange bevor der Nikolaus kommt.

1. Der neunte Spieltag im Überblick

Alle Tore: Video

Quilmes – Arsenal 0:1 Video

Der Aufsteiger kann einfach nicht gewinnen. Dieses Mal reichte auch die bisher beste Saisonleistung gegen ein abgezocktes Arsenal nicht aus. Verteidiger Aguilar entschied das Aufeinandertreffen der beiden Klubs aus dem Süden von Buenos Aires per Kopfball zum spät umjubelten Auswärtssieg.
Arsenal schiebt sich auf Platz zwei der Tabelle, Quilmes steckt ganz tief im Abstiegskampf.

Newell`s – Vélez 2:0 Video
Die Old Boys triumphieren über Velez im ersten Spitzenspiel des neunten Spieltages. Velez musste sich verdientermaßen einem überlegenen Gegner beugen und verliert wichtige Punkte im Meisterkampf. Newell`s Bester war erneut Offensivallrounder Mauricio Sperdutti (zugleich Siegtorschütze). Hinten hielt der alte Haudegen Rolando „el Flaco“ Schiavi den Laden zusammen und wenn doch mal was durchkam, war Schlussmann Sebastián Peratta stets zur Stelle. Laufbereitschaft, Kampf, Leidenschaft und eine geschlossene Mannschaftsleistung – Sensinis Schützlinge spielen bisher eine überraschend starke Saison.

All Boys – Tigre 3:3 Video
Die 15.000 im Estadio Islas Malvinas sahen tolle und rassige 90 Minuten, in denen die Gastgeber gleich dreimal einen Rückstand egalisieren konnten. Estebán Gonzalez (Tigre) schnürrte den ersten Doppelpack per Kopf, Sebastián Grazzini (All Boys) tat es ihm mit seinem gefährlichen Linken gleich. Ein Spiel, vielmehr ein Offensivspektakel mit teilweise haarsträubenden Abwehrfehlern auf beiden Seiten, das gut und gerne auch 5-5 hätte enden können. Gracias muchachos!

Godoy Cruz – Independiente 4:1 Video
Felicitaciones Cuqui! Néstor Andrés Silvera, kurz el Cuqui genannt, schoss sein 100. Ligator und tritt als dritter noch aktiver Kicker (nach Palermo und Fuertes) in den Klub der Hunderter ein. Sein Kopfballtreffer brachte die Traditionsmannschaft aus Avellaneda früh in Führung, anschließend läuteten die Hausherren zum Sturmlauf. Die Mendociner überrannten ihren Gegner förmlich und ließen es noch vor der Pause dreimal sehenswert klingeln. Carlos Sanchez – neben Jairo Castillo bester Mann auf dem Platz – schloss einen Sololauf mit einem wuchtigen Fernschuss direkt ins Toreck ab, ein herrlicher Treffer. Die zweite Hälfte war dann eine klare Angelegenheit für die Gastgeber. Die Elf um den jungen Trainer Omar Asad erobert derzeit mit attraktivem Offensivfußball die Herzen der argentinischen Fußballfans.
Auf Seiten der Diablos Rojos musste man neben der Klatsche auch noch einen Platzverweis für Leonel Galeano (letzte Woche noch der Matchwinner) hinnehmen.

Gimnasia – Argentinos 2:4 Video
Und gleich die nächste Goleada! Der amtierende Meister kommt langsam wieder auf die Spur und konnte im Kellerduell drei Punkte aus La Plata mitnehmen. Bei Gimnasia saß erstmals der neue DT Pablo Morant auf der Bank und es schien, als sollte sein Einstand erfolgreich verlaufen. Jedoch wirkte Cordobas Führungstor nach 15 Minuten eher wie ein Weckruf für die Gäste, die innerhalb von dreizehn Minuten gleich dreimal einnetzen. El Lobo kam noch einmal auf ein Tor ran, der beste Mann auf dem Platz, Ex-Lobo Franco Niell, setze aber letztlich den Deckel auf die Partie.
Gimnasia verliert drei Tage nach der Derbyniederlage (gegen Estudiantes vom vergangenen Mittwoch) auch vor heimischer Kulisse gegen eine spielerisch stark verbesserte Meisterelf, die den zweiten Sieg in Folge feiert.

Racing – Huracán 3:0 Video
La Academia glänzte mit einem Sahneauftritt! Gabriel Hauche eröffnete die Partie, Toranzo zeigte sich stark formverbessert und legte zweimal auf, Kapitän Yacob räumte auf der Sechserposition gewohnt gnadenlos ab, Gio Morena versprühte seine Magie, aber der kleine Jungspund José Luis Fernández war der alles überragende Akteur auf dem Feld. Racing wusste heute in allen Mannschaftsteilen zu überzeugen und die knapp 30.000 Kehlen feierten ihre Lieblinge ausgelassen über die gesamte Spielzeit.
Die Academia ist nun seit drei Spielen ohne Gegentor und scheint für den großen Schlager gegen Independiente am nächsten Samstag bestens gewappnet zu sein. Leider wird die Schlacht um Avellaneda ohne den für Kolumbien nominierten Spielmacher Moreno stattfinden, der nach Ansicht eines heißblütigen Anhängers der Academia „endlich den futbol argentino verstanden hat“.

Olimpo – Colón 2:3 Video
Colón genügte eine starke erste Hälfte, um gegen blasse Gastgeber ein Drei-Tore-Vorsprung heraus zu schießen. Federico Higuain traf doppelt, sein erster Streich war ein wunderschöner Heber von der Strafraumgrenze. In der zweiten Halbzeit durfte Olimpo noch zweimal jubeln, aber letztlich musste man sich gerechterweise geschlagen geben.
Mit diesem Erfolg gewinnt Colon auch das zweite Spiel unter der Regie von Fernando Gamboa.

San Lorenzo – Estudiantes 0:1 Video
El Ciclon empfing im Nuevo Gasometro den Tabellenprimus Estudiantes. Die ganze Liga hielt der Mannschaft aus dem Stadtteil Boedo die Daumen, denn bei einem Sieg der Pincha würden diese ihr Punktepolster auf fünf ausbauen können. Der Spitzenreiter musste auf Chef Veron verzichten, dafür gab es ein Wiedersehen mit Augustín Orión, langjähriger Torwart San Lorenzos, 2009 im Zwist nach La Plata verkauft worden. Im ersten Abschnitt hatte dieser die Heimfans im Rücken und die gesamte Kurve spulte jegliches abfälliges Vokabular herunter. Es blieb keine Beleidigung ungehört, ein Spießroutenlauf für den erfahrenen Keeper, der sich jedoch durch die offenen Feindseligkeiten zu Beginn etwas einschüchtern ließ. Jedoch blieben diese Scharmützel ohne Folgen, denn Estudiantes war nach etwa 15 Minuten gut im Spiel, ließ den Ball laufen und kontrollierte zusehends das Geschehen. Wie schon in den Vorwochen zeigte sich v. a. der Emotionalleader Rodrigo Braña von seiner besten Seite und beackerte die gesamte Spielfläche. Die Gastgeber spielten unsicher und verhalten, jegliche Offensivbemühungen endeten letztlich mit einem hohen Ball auf den hühnenartigen Balsas, aber die Hereingaben waren alle sehr ungenau. Spielerisch lief wenig zusammen. Die Aktionen der Pincha hingegen hatten viel mehr Zug und wirkten in sich schlüssiger. Ex-Ciclon Fernández gelang noch in der ersten Hälfte das Tor des Tages, bei dem er die Abwehr ganz alt aussehen ließ. In der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel nur noch vor sich hin, sodass die Hinchas aus Boedo ihrem Team wohl auch nicht mehr die Wende zutrauen wollten und verstummten, während der Gästeblock tobte.
San Lorenzo verliert zum zweiten Mal in Folge und verabschiedet sich erstmal aus dem Meisterrennen. Estudiantes führt nun mit fünf Punkten Vorsprung die Tabelle an.

Boca – Lanús 1:2 Video (2)
Ein kleiner Auszug aus der argentinischen Presse: „No hay caso. No arranca. No funca. No va. No empieza. No se da. No sale. No esta listo Riquelme. No puede. No se puede creer que Boca no pueda…“ – bei Boca geht gar nichts und es herrscht die große Ratlosigkeit!
Der Riese aus Boca versinkt im grauen Mittelmaß der Liga und wie schon in der Vorsaison verlor man erneut aufgrund unerklärlicher individueller Fehler. Dabei musste Lanús noch nicht einmal viel investieren. Sebastian Blanco schoss el Granate früh in Führung, danach spielten die Gäste nur noch passiv und taten kaum noch etwas fürs Spiel. Insaurralde brachte die Gastgeber wieder auf Kurs, die sich im Anschluss zwar ein deutliches optisches Übergewicht erarbeiten konnten (mit einem ganz starken Gaona Lugo), zwingende Torchancen blieben aber Mangelware. Der ohnehin schon gelb-vorbelastete Clemente Rodriguez hätte nach zwei unfairen Aktionen (oder gar Tätlichkeit) gegen Blanco eigentlich vom Platz fliegen müssen, glücklich nur, dass dies keiner der Unparteiischen so zur Kenntnis nahm. In der Nachspielzeit stellten sich die Bosteros dann wie eine Schulmannschaft an: Bei einer Standardsituation rückte die gesamte Mannschaft auf und wurde eiskalt ausgekontert. Der angesprochene Rodriguez heftete sich an das Trikot von Ledesma, der allein vor Lucchetti im Strafraum zu Fall kam – Elfmeter und die rote Karte in der 94. Spielminute. Kapitän Pelletieri ließ sich nicht lange bitten und verwandelte trocken.
In Boca versteht man die Welt nicht mehr, Trainer Borghi ahnte bereits böses und hatte nach Spielende seinen Rücktritt angeboten. Da aber so ziemlich ganz Boca hinter dem Meistertrainer steht, konnte Borghi zum Weitermachen überredet werden. Fragt sich nur wie lange das noch gut geht. Die Hoffnung hat derzeit nur einen Namen: Roman Riquelme.

Banfield – River 2:2 Video
River nimmt einen ganz glücklichen Punkt aus Banfield mit, denn die Grün-Weißen bestimmten über die gesamte Spieldauer das Geschehen gegen schwache Gäste. Ramirez besorgte nach abenteuerlichem Ausflug von Carrizo das 1-0, scheiterte aber später vom Punkt am gut reagierenden Schlussmann, der seinen Fehler vor dem ersten Gegentor dadurch wieder wett machen konnte. Mitte der zweiten Hälfte wurde Pavone im Sechzehner gefoult und Routinier Ortega vollendete mit Schmackes. Kurz darauf stand dann wieder Carrizo im Mittelpunkt: Walter Erviti streichelte einen Eckball auf die Stirn von López, dessen Kopfball konnte Carrizo nicht festhalten und der Ball rutschte über die Linie. Auch beim zweiten Gegentor sah der 26-jährige Schlussmann schlecht aus – ein Spiel mit Höhen und Tiefen für die sonst so solide Nummer eins. Als der Heimsieg zum Greifen nahe schien, nickte Abwehrneuzugang Roman den Ball in den Schlussminuten doch noch ins Netz. Der Ausgleich für River kam völlig unerwartet und eigentlich unverdient. Angel Cappa wird es egal sein, über die Spielweise seiner Millionarios wird er sich aber wohl noch etwas den Kopf zerbrechen müssen.

(Andreas)

Spieler des Spieltages: Rodrigo Braña (Christof) / Sebastian Grazzini (Andreas)

Rodrigo Braña, der Spitzenspieler beim Spitzenspiel. Unermüdlich. Verabschiedet mit Applaus. Führungsspieler. Rannte, stoppte Gegenspieler (überwiegend Leandro Romagnoli) und suchte selbst den Abschluß (scheiterte das ein oder andere Mal an Damian Albil). Veron mag das Hirn und der Star der Mannschaft sein, Rodrigo Braña ist aber definitiv das Herz.

Bei Sebastian Grazzini, Spielmacher mit interessanter Transferhistorie, wechseln gute und schwächere Auftritte für gewöhnlich. So auch in den letzten Wochen. Riss er gegen Lanús am vergangenen Wochenende keine Bäume aus bestimmte er gegen Tigre das Spiel seiner All Boys und erzielte zwei Tore höchstselbst.

2. Die Top-11 des neunten Spieltages

 

Sebastian Peratta (Newell's, 2. Berufung) – German Re (Estudiantes, 1), Rolando Schiavi (Newell's, 2), Jorge Curbelo (Godoy Cruz, 2) – Mauricio Sperdutti (Newell's, 1), Esteban Gonzalez (Tigre, 1), Rodrigo Brana (Estudiantes, 3), Jose Luis Fernandez (Racing, 1) – Sebastian Grazzini (All Boys, 1), Federico Higuain (Colon, 1), Franco Niell (Argentinos, 1)

 

3. Die Newell’s Old Boys gewinnen in Rekordhöhe

Nachdem Independiente in der letzten Woche auswärts bei Defensor Sporting in Montevideo glücklich mit 1-0 verlor und Banfield daheim gegen die Kolumbianer von Deportes Tolima 2-0 gewannen, putzten die Newell’s Old Boys im heimischen Estadio Marcelo Bielsa den bolivianischen Vertreter San Jose aus Oruro 6-0.

Wäre das Spiel knapper ausgegangen wäre es in der Höhe von Oruro sicherlich ungleich schwerer geworden für die Argentinier. Vielleicht schickt man ja gar eine verbesserte B-Elf ins bolivianische Andenmassiv um nicht zuviele Körner für die anstehenden Aufgaben in der argentinischen Primera zu verschwenden. Oruro liegt nämlich auf einer Höhe von knapp 3700 Metern – reguläre Spielbedingungen sehen anders aus.

(Christof)

4. Drei argentinische Jungstars angeblich bei Manchester City im Gespräch

Einige argentinische Medien berichten übereinstimmend vom vermeintlichen Interesse des finanzkräftigen englischen Erstligisten Manchester City am Stürmer von River Plate, Rogelio Funes Mori, dem Mittelfeldspieler Marcelo Cañete sowie Außenbahnspieler Orlando Gaona Lugo (beide Boca Juniors).

Argifutbol stellte Funes Mori bereits vor einigen Wochen etwas genauer vor. Seit dem Artikel konnte er selbstredend noch keine Quantensprünge bei der Verbesserung seiner Schwächen  machen. Klubpräsident zeigt sich verhandlungsbereit und fordert einstweilen 25 Millionen Euro.

Weitere Spieler auf dem Radar des neureichen Klubs sind zwei Jugendspieler des Lokalrivalen Boca Juniors. Beide haben sich just erst ihre ersten Sporen verdient im Seniorenbereich, nicht aber ohne einen gefälligen Eindruck hinterlassen zu haben. Marcelo Cañete machte in der Vorbereitung auf die laufende Saison als Ersatzmann für den (immer noch) verletzten Roman Riquelme von sich reden. Leider wurde auch er dann von Verletzungen zurückgeworfen und musste sich nun wieder an die erste Mannschaft herankämpfen. Orlando Gaona Lugo ist gelernter Stürmer. Von Trainer Borghi wurde er allerdings auf der rechten Außenbahn im 3-5-2 eingesetzt. Gegen Lanus war er einer der wenigen Lichtblicke, bester Mann der Xeneizes.

5. Die Albiceleste in Japan

Es ist Sergio Batista’s drittes Spiel in der Verantwortung. Und er muss es gewinnen um auch weiterhin im Rennen um den Posten als fester Trainer der argentinischen Nationalmannschaft zu bleiben. Bislang lesen sich seine Arbeitsnachweise gut: Siege gegen Irland und gegen Welt und Europameister Spanien.

Gegen Japan wird er auf folgendes Personal vertrauen:

Tor: Mariano Andujar (Catania, ITA), Sergio Romero (Alkmaar, NED), Óscar Ustari (Getafe, ESP)

Abwehr: Cristian Ansaldi (Rubin, RUS), Nico Burdisso (Roma, ITA), Martin Demichelis (Bayern), Gabriel Heinze (Marseille, FRA), Gabriel Milito (Barca, ESP), Nicolas Pareja (Spartak Moskau, RUS)

Mittelfeld: Mario Bolatti (Florenz, ITA), Esteban Cambiasso (Inter, ITA), Andres d’Alessandro (Inter, BRA), Ángel di Maria (Real Madrid, ESP), Nicolas Gaitan (Benfica, POR), Javier Mascherano (Barca, ESP), Javier Pastore (Palermo, ITA), Jose Sosa (Neapel, ITA)

Sturm: Gonzalo Higuain (Real, ESP), Ezequiel Lavezzi (Neapel, ITA), Lio Messi (Barca, ESP), Diego Milito (Inter, ITA), Carlos Tevez (City, ENG)

Andres D’Alessandro wird sein Startelf-Debüt in der Nationalmannschaft geben. Ansonsten wird es wohl keine großen Überraschungen geben. Das ist auch das Verzwickte an Batista’s Situation: Er könnte testen, darf aber nicht verlieren. Schließlich ist es seine vorletzte Chance. Im November gibt es die letzte – im Spiel gegen den großen Rivalen Brasilien in Doha.

Als Anhänger der Albiceleste hätte man sich doch etwas anderes erwartet. Statt Nicolas Burdisso auf rechts oder Heinze auf links hätte man auch mal Cristian Ansaldi, dem einzigen gelernten Außenverteidiger im Kader, eine Chance geben können. Und warum der formschwache Martin Demichelis ein Stammplatz-Abo zu haben scheint ist vielen ebenso schleierhaft. Der Einsatz von Andres D’Alessandro geht in Ordnung. Immerhin führte er sein Team, Internacional, zum Gewinn der Copa Libertadores und erwies sich als formidabler Spielgestalter. Er scheint seinen Egotrip, den er in den Jahren zuvor an den Tag legte, überwunden zu haben.

Die Aufstellung:

(Christ0f)

6. Namen

In Deutschland heißen sie heuer Easy-Credit-Stadion, HSH Nordbank-Arena oder Signal-Iduna-Park. In Argentinien hat man die Vermarktung des Stadionnamens noch nicht für sich entdecken können.

Stattdessen benennt man die Stadien überwiegend nach verdienten Präsidenten der Vereinsgeschichte. Oder auch nach Spielern. Die Spielstätte der Argentinos Juniors trägt den Namen des größten Spielers Argentiniens und einstigen Nationatrainer, Diego Maradona. Vor einiger Zeit ehrten die Newell’s Old Boys den großen Helden Marcelo Bielsa auf diese Art und Weise. In dieser Woche wurde nun Mario Kempes, diese Ehre zuteil. Das Estadio Olímpico in Córdoba hört nun auf den Namen des Weltmeisters von 1978, bestätigte der Gouverneur der Provinz Cordóba.

Momentan wird das Estadio Mario Kempes für die Copa America 2011 umgebaut. Bei der Kontinentalmeisterschaft ist Córdoba als regelmäßiger Spielort eingeplant

 

So soll das Stadion zur Copa aussehen. Argifutbol ist gespannt...

 

(Christof).

7. Aufruf zur aktiven Mitarbeit

Die Rubrik von Viktor über die verschiedensten Fangesänge wird allenthalben sehr geschätzt. Wenn ihr einen Gesang kennt der hier noch nicht vorgestellt wurde, es aber zweifellos verdient hätte, dann nennt ihn uns! Einfach (unten) als Kommentar posten!

6 Antworten zu “Den Sieben verschrieben

  1. also mit heinze ,burdisso.demichelis gebe ich dir recht !!! da könnten jetzt langsam mal junge talente das zepter übernehmen. ein demichelis in guter form wäre vieleicht noch brauchbar wegen seiner kopfballstärke,da hatte ich nach roberto ayalas abgang aus der nationalmannschaft grosse sorge. er war für mich einer der kopfballstärksten fussballer überhaupt !!!!das tor für die japaner war mal wieder ein typischer romero,den ball nicht festhalten und dazu noch nach vornr abprallen lassen. also im tor haben wir ein echtes problem.der junge hat das ganze spiel über nichts zu tun und das eine ding was kommt lässt er rein,das ist einfach stümperhaft…aber gegen spanien das war schon ein geiler sieg. also ich glaube auch gegen brasilien sind wir mal wieder dran.aber wichtiger wäre ein sieg gegen brasilien bei der copa nächstes jahr.sie müssen endlich wieder die entscheidenen wichtigen spiele gewinnen und nicht irgendwelche freundschaftspiele. ich hoffe das batista bleibt und dann auch mal mehr mut zum experiment hat,es sind genügend junge talente da,sie müssen nur richtig eingebaut werden. basta

  2. Ich würde die (enttäuschende) Leistung der Albiceleste nicht überbewerten.
    Flug nach Japan – da hatte bestimmt keiner Bock drauf. Ein D`Alessandro etwa hatte 36 Stunden Reisezeit hinter sich. Dann triffst du auf einen Gegner der auch weiß wie man kickt und darüberhinaus 90 Minuten ackert und vor heimischer Kulisse dementsprechend Gras frisst.
    Das Spiel wurde hier nachts um 3.30 oder so übertragen, das hat also niemand verfolgt, da greift wohl eher das Motto: aus den Augen aus dem Sinn!
    Auch die Medien haben das Spiel verhältnismäßig beiläufig abgehakt. Was will man auch schreiben? Argentina hat gegen einen guten Gegner schwach und unmotiviert gespielt und viel schlimmer, drei Spieler mussten verletzt vom Platz. Außer Messi und Pastore kam keiner gut weg. Kritisiert wird aber auch der neue oder besser Übergangscoach Batista. Man analysiert zurecht, dass die Albiceleste noch den gleichen Fußball spielt bzw. die gleichen Fehler macht wie bei der WM. Man vergleicht die Mannschaft mit einem Auto, genauer gesagt mit einem Ferrari, der eigentlich in die Reparatur gehört, jedoch nach Südafrika lediglich mit ein paar Litern aufgetankt wurde, damit er noch ein paar Runden drehen kann, jedoch wisse der Fahrer nicht, in welche Richtung es gehen soll.
    Die Skepsis gegenüber Batista ist hier groß, man vertraut ihm nicht so recht. Das ist keine gute Basis, gerade in einer Mannschaft mit so vielen Stars! Und leider – aus Sicht des Trainers – hat er bisher auch nicht so recht dazu beigetragen dieses Bild zu ändern (Spielphilosophie, Ordnung und Taktik). Man wollte viel ändern, aber man muss zugeben, dass die Albiceleste sich seit der WM (inkl. WM Quali) nicht weiterentwickelt hat und gegen einen gut organisierten Gegner keine Antworten parat hat (und bitte keine Kommentare zum Spanienspiel). Meiner Meinung nach ist das zu wenig für eine nominell so starke Weltklassemannschaft.

  3. noch etwas: vor dem Stadion wurden Argentinatrikots von Messi, Higuain und Maradona verkauft. In dieses Sortiment gesellte sich noch ein weiterer: Roman Riquelme!

  4. @andreas: das spiel fand 12.50 mez statt!!! das haben also doch einige gesehen. das die albi celeste mit dem spielermaterial besser und organisierter spielen muss,das sehe ich genauso.ich glaube wir haben seit einiger zeit ein abwehrproblem,da geht irgendwie nichts positiv voran.die spiele werden in der abwehr gewonnen und nirgendwo anders und wenn man dann noch eine starke offensive hat(die albi celeste hat die beste auf dem planeten)dann sieht das schon gut aus……

  5. @kun: das meine ich ja, wenn das bei euch um 12.50 angepfiffen wurde, dann war es hier kurz vor acht. Das ist für jeden nicht arbeitenden Porteno noch mitten in der Nacht, alle Berufstätigen waren da auf dem Weg zur Arbeit. Deswegen hat es auch so gut wie niemand gesehen.

  6. @andreas: ok. alles klar,habe ich falsch verstanden…….

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