Vélez, Lanús und Boca im Achtelfinale der Libertadores

Am gestrigen Donnerstag wurden die letzten Vorrundenspiele der Copa Libertadores 2012 absolviert. Von den fünf angetretenen argentinischen Teams mussten Arsenal und Godoy Cruz die Segel streichen. Die andere drei Teams erreichten souverän die KO-Runde, wo die Begegnungen bis zum Finale bereits definiert sind.

Im Gegensatz zur Champions League werden die Spielpaarungen für das Achtelfinale in der Copa nach der Platzierung in der Vorrunde festgelegt. Der beste Gruppensieger spielt gegen den schlechtesten Gruppenzweiten, etc..
Vélez und Lanús gewannen dabei jeweils ihre Gruppen, allerdings belegten sie in der Gesamttabelle nur den 6. beziehungsweise 7. Platz der Erstplatzierten. Boca Juniors erreichte zwar mehr Punkte als die beiden, landete allerdings in der Gruppe 4 hinter Fluminense nur den zweiten Rang und muss nun in der KO-Runde zunächst zuhause antreten.

Die Xeneizes empfangen hier Unión Espanola. Die Chilenen hatten sich in der etwas schwächer besetzten Gruppe 3 vor Bolívar durchgesetzt. Bei einem Weiterkommen trifft Boca im Viertelfinale auf den Sieger von Fluminense gegen Internacional.

Lanús erreichte in der Gruppe 2 den Gruppensieg vor Emelec aus Ekuador, das in einem Herzschlagfinale am letzten Spieltag den Favoriten aus Brasilien Flamengo hinter sich lassen konnte. Nun muss man erneut nach Rio de Janeiro reisen, wo Vasco da Gama als Gegner wartet. Das Team aus dem Süden von Buenos Aires konnte sich aber für die restliche Copa mit dem Kolumbianer Teófilo Gutíerrez verstärken, der beim Nachbarn Racing in Ungnade gefallen war. In einem möglichen Viertelfinale wartet der Sieger des Duells zwischen Corinthians und Emelec.

Vélez Sarsfield hat sicherlich den dicksten Brocken der Zweitplatzierten bekommen. Man muss sich mit Atlético Nacional aus Medellín messen, die bisher das torgefährlichste Team des Wettbewerbs sind und erst am letzten Spieltag den ersten Platz in der sehr stark besetzten Gruppe 8 an Universidad de Chile abgeben mussten. Für das Team von Trainer Gareca ist es dabei sicherlich ein Vorteil, dass man das Rückspiel in Buenos Aires austragen kann.

Neben den brasilianischen Topteams Santos, Corinthians und Fluminense und den argentinischen Vertretern sind es wohl eben diese beiden Teams von la U de Chile und Nacional aus Kolumbien, die man zumindest für das Halbfinale der Copa Libertadores auf dem Zettel haben sollte. Das chilenische Team mit dem argentinischen Trainer Jorge Sampaoli gewann im vergangenen Jahr souverän die Copa Sudamericana und konnte auch den Abgang des Superstars Vargas zum SSC Neapel sehr gut verkraften.

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