Boca Juniors glücklich im Halbfinale – Vélez im Elferschießen ausgeschieden

Mit der gleichen Ausgangslage eines 1:0 Heimsieges waren die beiden Klubs aus der argentinischen Hauptstadt nach Brasilien gereist und auch hier entwickelten sich die Begegnungen für Boca (gegen Fluminense) und Vélez (gegen Santos) ähnlich. Beide gerieten in Rückstand. Aber während Boca das Elfermeterschießen verhindern konnte, scheiterte Vélez.

Silva staubt in der Schlußminute zum umjubelten Ausgleich ab

Der zuletzt starke Pablo Mouche musste sich von der Ersatzbank ansehen, wie seine Offensivkollegen Santiago Silva und Dario Cvitanich im Estadio Joao Havelange ein schwaches Spiel ablieferten. Allerdings machte sich auch bei Fluminense das erneute Fehlen von Spielmacher Deco bemerkbar und letztendlich war es ein glücklicher Freistoßtreffer von Thiago Carleto, der das Ergebnis aus dem Hinspiel egalisierte. Nach dem Seitenwechsel begannen die Xeneizes etwas frecher, ohne allerdings Flu ernsthaft in Gefahr zu bringen.
Als sich wohl ein Großteil der Beteiligten bereits auf eine Entscheidung im Elfmeterschießen vorbereiteten – bis zum Finale wird in der Copa Libertadores bei Gleichstand keine Verlängerung gespielt – war es Burrito Rivero, der nach Zuspiel von Riquelme von halbrechts in den Strafraum eindringt. Seinen Schuß kann der brasilianische Torwart noch an den Pfosten abwehren, allerdings ist Santiago Silva zur Stelle und entfesselt mit seinem Treffer großen Jubel bei seinen Mitspielern und den 4000 mitgereisten argentinischen Fans.

Vélez kämpft zu zehnt und scheidet unglücklich aus

Als Außenseiter war das Team von Tigre Gareca in das Viertelfinale gegen den Titelverteidiger Santos gegangen und mit der Ausbeute eines knappen 1:0 Sieges aus dem Hinspiel setzten die meisten Experten auf ein Weiterkommen des Trickserteams von Neymar, Ganso & Co.
Aber Vélez fand wie auch im Hinspiel über den Kampf in das Spiel. Der strömende Regen in der brasilianischen Hafenstadt spielte dabei den taktisch gut aufgestellten Argentinier positiv in die Karten, die den Ausnahmekünstler erneut durch körperbetonte Defensive ausbremsen wollten. Dabei schoß Keeper Baravero über das Ziel hinaus, als er ebendiesen Neymar in der 39. Minute vor seinem Strafraum umsegelte. Die Notbremse wurde zurecht mit einem Platzverweis bestraft, allerdings merkte man den Velezolanos die Unterzahl in der zweiten Hälfte kaum an. Der eingewechselte Keeper Montoya glänzte mehrfach, Emiliano Papa schlug intelligente Flanken von links, Martinez dribbelte sich durch Santos Abwehr und Gino Peruzzi verteidigte auf der rechten Abwehrseite wie ein Löwe. Das 0:0 hätte das Weiterkommen für Vélez gebracht, allerdings traf 13 Minuten vor dem Ende Alan Kardec für Santos, so dass die Entscheidung vom Elfmeterpunkt fallen musste. Hier scheiterten Canteros und Papa mit schwachen Schüssen, während Santos vier Mal treffen konnte.

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