Saisonvorschau II: Die Wundertüte

Im zweiten Teil unserer Vorschau nehmen wir uns das nächste Quintett vor. Darunter die drei Überraschungsmannschaften der abgelaufenen Clausura und zwei Große des fútbol argentino, die sich mitten im Umbruch befinden. Teil II – die Wundertüte.

Die Wundertüten:

Vélez, Tigre, All Boys, Arsenal, San Lorenzo

Arsenal de Sarandí

Mit stolzen 84 Jahren erfüllte sich Afa-Chef Julio Grondona seinen so lang gehegten Jugendtraum: Einmal den Meisterpokal mit seiner Retortentruppe aus dem biederen Hafenviertel Sarandí gewinnen – und das gar nicht einmal unverdient. Torwart Campestrini weist statistisch die besten Werte aller Torleute in der Primera División auf, u.a. parierte er 4,5 Großchancen pro Spiel. Seine Vorderleute Guillermo Burdisso (23) und Licho López (22) bildeten ein grandioses Innenverteidiger-Duo. Ersterer ist der Kopfballkönig der Liga (10,5 pro Spiel), letzterer bester Balleroberer (18,6). Ferner erzielten beide je zwei Tore. Doch nicht nur die Abwehr überzeugte voll und ganz, keine Mannschaft war treffsicherer. Dabei überzeugte die Elf mit kollektiven Offensivspiel: Die Stürmer Emilio Zelaya (6 Tore) und Luciano Leguizamón (5 Tore) wurden glänzend vom Kolumbianer Carlos Carbonero (22, sieben Torvorlagen) Pendant Nicolás Aguirre (22, drei Tore) und Mittelfeldorganisator Jorge Ortiz (28, vier Tore) unterstützt. Doch was passiert nach dem historischen Triumph? Die Meisterelf fällt auseinander.

Arsenal Campeón Clausura 2012
Foto: Viktor Coco

Tranfers: Guillermo Burdisso und Lisandro E. López sind die derzeit begehrtesten Akteure auf dem argentinischen Spielermarkt. Nach langem Hin und her landete Burdisso letztlich bei den Boca Juniors. Damit tritt er in die Fußstapfen seines bekannten Bruders Nicolás, der das blaugelbe Trikot von 1999-2004 erfolgreich trug. Ein Ersatz ist bereits gefunden, aus Lanús kommt Diego Braghieri (25). Lisandro López würde auch am liebsten sofort wechseln, Arsenal fordert jedoch 10 Millionen Euro Ablöse. Ein weiterer Defensiv-Abgang steht indes fest, mit Adrián González verließ ein erfahrener Verteidiger den Klub. Auch Luciano Leguizamón wurde aussortiert. Legui traf insgesamt 35 mal in 105 Spielen für Arsenal, nun geht er für Independiente auf Torejagd. Für ihn kommt der international erfahrene chilenische Torjäger Gustavo Canales (30) aus China. Die Leihverträge von Zelaya und Carbonero konnten erneuert werden, außerdem reihen sich die Talente Gonzalo Espinoza (22, Racing) fürs defensive Mittelfeld und Lucas Kruspzky (20, LV) in den Kader von El Arse.

Wer soll noch kommen: Falls López tatsächlich noch wechseln sollte, müsste ein neuer Innenverteidiger her. Jedoch wissen die Verantwortlichen ganz genau, dass der beste IV der Liga nicht zu ersetzen ist. Ansonsten sollte der Kader fürs nächste Jahr stehen.

Ausblick: Der Meister steht vor einem schwierigen Jahr. Die Hoffnung liegt v.a. auf Trainer Gustavo Alfaro. Seit seinem Amtsantritt 2010 hat sich die Mannschaft stetig gesteigert, Indiz dafür, dass er seine Schützlinge taktisch und mental gut einstellen kann. Trotzdem wird sich die neu formierte Mannschaft erst einmal finden müssen, v.a. falls López den Verein verlassen würde. In den bisherigen Testspielen konnte er verletzungsbedingt noch nicht mitwirken und el Arse präsentierte sich bislang alles andere als meisterlich.

 

Vélez Sarsfield

El Fortín war in den letzten Spielzeiten die stärkste und kompletteste Mannschaft Argentiniens und zählte auch international zum Besten, was Südamerika zu bieten hat. Ihr Spielstil ist auf Ballbesitz mit vielen Kombinationen ausgerichtet. Keine Mannschaft spielt in 90 Minuten mehr Pässe – 408 im Vergleich zum Ligadurchschnitt, der bei 285 liegt. Doch der Klub aus dem Westen von Buenos Aires verkaufte sukzessive ihre Leistungsträger und verpasste es dadurch, entscheidend im Meisterkampf einzugreifen. Der Aderlass wurde gerade in dieser Transferphase konsequent weitergeführt.

Tranfers: Vélez hat seine halbe Startelf verkauft. Torwart Marcelo Barovero (28) hält künftig für River Plate, Sebastían Sosa (25) kam dafür aus Boca. Die Oldies Fernando Ortíz (33) und Organisator Victor Zapata (33) zieht es beide nach Avellaneda. Innenverteidiger Ortíz unterschrieb bei Racing, während Zapata nach fünf Jahren und zwei Meisterschaften im Dress von Vélez zu Indep´te wechselt. David Ramirez (30), Mauro Obolo (30) und Gastón Diaz (23) streifen sich künftig das Trikot der Tomba über. Auch ein Verkauf von Augusto Fernandez (25) ist wahrscheinlich. Um ihn streiten sich mehrere europäische Vereine, der Spieler selbst hat sich nach Medienberichten bereits mit Bursaspor geeinigt. Indes denkt die Roma über Mittelfeldspieler Francisco Cerro (24) nach. Doch am meisten schmerzt der Abgang von Burrito Martínez (26). Der beste Stürmer der Liga geht künftig für den Copa Libertadores Sieger Corinthians auf Torejagd. Die Brasilianer sicherten sich für 2,5 Millionen Euro 50% der Transferrechte. Seine Rückennummer 7 trägt künftig der kolumbianische Stürmer Jonathan Copete (23), außerdem kehrt der hochtalentierte Mittelstürmer Ezequiel Rescaldini (19) aus Quilmes zurück.

Wer soll noch kommen: Nach dem Abgang Obolos will Gareca noch einen Mittelstürmer verpflichten. Erster Ansprechpartner war Ex-River Fernando Cavenaghi, doch der hat bisher noch nicht auf Vélez Angebot reagiert. Daher streckt man nun seine Fühler nach Youngster Facundo Ferreyra (21, Banfield) aus. Der würde zwar perfekt ins Anforderungsprofil passen, jedoch fehlt Vélez eigentlich ein Stürmer mit Erfahrung. Außerdem würde Gareca gerne Rafaelas Fontanini (22) als weitere Alternative für die Innenverteidigung nach Sarsfield holen, Kostenpunkt: knapp eine Millionen Euro.

Ausblick: Vélez hat die Gürtel enger geschnallt und den Kader weiter verjüngt. Nun können sich vermehrt die Spieler aus der zweiten Reihe präsentieren, gerade von Linksfuß Ivan Bella (Bild rechts) wird der nächste Schritt erwartet. U17 Nationalspieler Brian Ferreira und Agustín Allione (beide Mittelfeld) sollen an das Profiteam herangeführt werden.Im Tor ist man trotz des Abgangs von Barovera gut aufgestellt. Montoya, der erstmal als Nummer 1 gesetzt sein wird, war Meistertormann in 2009, Sosa hingegen wird mittelfristig seinen Posten übernehmen. Gareca geht mit Vélez in sein fünftes Jahr als Trainer, doch vergleichsweise ist der Kader nicht mehr so stark besetzt wie in den Spielzeiten davor. Der fällige Umbruch hat stattgefunden, nun muss el Tigre Gareca eine funktionierende Einheit formen. Die Mischung aus erfahrenen und talentierten Spielern ist zwar gut, um die Meisterschaft wird el Fortín aber nicht spielen.

 

 

San Lorenzo

Der Traditionsverein aus Boedo war eigentlich schon abgestiegen, doch unter der Regie von Feuerwehrmann Caruso Lombardi schaffte man am letzten Spieltag doch noch den Relegationsplatz und konnte sich letztlich gegen den Herausforderer aus Cordoba (Instituto) in zwei Spielen durchsetzen. San Lorenzo bleibt verdientermaßen in der ersten Liga, in einer Statistik war man gar meisterlich: Keine Mannschaft schoss häufiger auf das gegnerische Tor (pro Spiel 14,3, Ligaschnitt ist 12). Doch das Jahr hat seine Spuren hinterlassen. Es kracht noch immer an allen Ecken und Ende. Der Vorstand ist tief zerstritten, Schulden drücken den Verein, einige Gehälter stehen noch immer aus, schon längst haben sich einige Spieler einen anderen Verein gesucht oder wurden vom Hof gejagt. Zurück bleibt das lautstarke und treue Publikum des Ciclons, welches im Angesicht dieser Misswirtschaft ohnmächtig daneben steht.

Tranfers: Die Liste der Abgänge beim Ciclon ist lang. Emanuel Gigliotti (25, Colón) und Carlos Bueno (32, Querétaro) schossen nicht nur mehr als die Hälfte aller Tore, sondern darunter auch sehr wichtige Treffer in den letzten entscheidenden Spielen. Auch der dritte Stürmer im Bunde, Juan Salgueiro (29), packte seine Koffer und unterschrieb bei Olimpia Asunción. Die beiden ehemaligen Bundesligaprofis Bernado Romeo (34) und Carlos Menseguez (28) spielten ohnehin keine Rolle mehr und bekamen auch keine neuen Verträge. Mittelfeldspieler Nestor Ortigoza (26) wurde für 400.000 Euro für ein Jahr in die Emirate ausgeliehen, Cristian Chavez kehrt nach schwachen Auftritten zum SSC Neapel zurück. Der größte Lichtblick der abgelaufenen Clausura, Julio Buffarini (23), steht beim AC Parma auf dem Wunschzettel. Symbolfigur und Abwehrchef Jonathan Bottinelli (28) wollte seinen Vertrag nach Auseinandersetzungen mit der eigenen Barra Brava nicht mehr verlängern und unterschrieb für drei Jahre beim Rekordmeister River Plate. Spielmacher und Publikumsliebling Pipi Romagnoli (31) konnte indes gehalten werden. Um ihn will Trainer Caruso Lombardi eine neue Mannschaft aufbauen. Für die Defensive kommen die erprobten Santiago Gentiletti (27, von Stade Brest für ein Jahr plus Kaufoption ausgeliehen) und Gonzalo Prósperi (26). Beide feierten 2010 den Meistertitel mit Argentinos Juniors. Mit Juan Mercier (32, Al Wasl) gesellt sich ein weiterer Schlüsselspieler jener Meistermannschaft zum Ciclon. An seiner Seite dürfte der von Peñarol gekommene Luis Aguiar (26) agieren. Der Uru hat bereits viel Erfahrung im Ausland gesammelt, spielte u. a für Sporting Braga und Dynamo Moskau. Mit Denis Stracqualursi (24, von Everton ausgeliehen) kehrt einer der besten Stürmer der letzten Jahre nach Argentinien zurück. El Traca traf für CA Tigre 21mal in 35 Spielen, unter Lombardi avancierte der bullige Mittelstürmer zum Torschützenkönig der Apertura 2010. Nicht der einzige neue Stürmer: Julio Furch (23, Olimpo) wird sein Back-up, Fabian Bordagaray (25) kehrt nach eher unglücklichen Engagements bei River und Argentinos zu San Lorenzo zurück, wo er bereits zwischen 2009-2011 spielte. Eine weitere hochkarätige Alternative ist der offensiv vielseitig einsetzbare Franco Jara (24). Jara wurde von Benfica für ein Jahr ausgeliehen, letzte Saison spielte er beim spanischen Erstligisten FC Granada (drei Tore und sechs Vorlagen in 31 Spielen). Und wenn das nicht schon genug wäre, kommt kurz vor Saisonstart auch noch Martín Rolle vom Absteiger Olimpo. Eigentlich war der schon fast bei Racing, doch plötzlich schlugen die Klubverantwortlichen zusammen mit dem bekannten argentinischen Showmaster Marcelo Tinelli für eine halbe Millionen Euro zu (für 50% der Spielerrechte).

Wer soll noch kommen:  Trotz der vielen hervorragenden Neuzugänge, möchte Lombardi noch mindestens einen neuen Verteidiger. Mit Emmanuel Mas (23, LV) ist man sich einig, jedoch sträubt sich noch sein aktueller Arbeitgeber San Martín SJ. Ein Kracher wäre der angestrebte Transfer von Gonzalo Rodríguez (28, IV), der beim FC Villareal auf dem Abstellgleis steht.

Ausblick: San Lorenzo musste viele Abgänge hinnehmen.Insbesondere Bottinelli wird schwer zu ersetzen sein, auf dem Papier gilt das auch für Ortigoza, der aber beim Ciclon nie wirklich an seine Klasse anknüpfen konnte. Auf der Gegenseite sind gerade die Verpflichtungen von Prosperi, Gentiletti, Aguiar, Mercier sinnvoll und gut, das Sturmduo Jara und Stracqualursi könnte im Zusammenspiel mit Romagnoli (oder Rolle) das gefürchteste Offensivtrio der Liga werden. San Lorenzo verfügt diese Saison über einen nominell sehr starken Kader. Gelingt es Caruso Lomabardi zügig eine funktionierende Einheit zu formen, werden die Rotblauen nicht nur mit dem Abstieg (16. der Abstiegstabelle) nichts zu tun haben, sondern vielmehr direkt in den Meisterkampf einsteigen.

 

CA Tigre

Der Klub aus dem Flussdelta von Tigre hat ein denkwürdiges Fußballjahr hinter sich gebracht. Eigentlich schon abgestiegen, stürmte el Matador nach einer grandiosen Clausura bis auf Platz 1. Am letzten Spieltag durchlebten die Fans dann eine beispiellose emotionale Achterbahnfahrt.: Erst Meister, dann Abstiegsplatz, letztlich Vizemeister – das alles in 90 Minuten. Trotz verpasster Meisterschaft wurde der Klassenerhalt wie ein Titel gefeiert.  Die wichtigsten Leistungsträger waren allen voran Torschützenkönig Carlos Luna (12 Treffer), die Mittelfeldstrategen Román Martínez (29) und Martín Galmarini (30), Spielmacher Diego Morales (25). Außerdem überzeugte die komplette Defensive mit den zweitwenigsten Gegentore (15) der Liga. Schlussmann Javier García (25) konnte sich v.a. auf Mariano Echeverría (31) und Lucas Orban (23) verlassen. Der vielseitige Nachwuchsverteidiger weist zudem mit 13,6 abgefangenen Pässen pro Spiel den Spitzenwert aller Erstligisten auf.

Tigres Saisonfinale war nichts für schwache Nerven.
Foto: Guille Rusconi

Tranfers: Carlos Luna (höchstwahrscheinlich zu Lanús), Diego Morales (Al-Ahli) und Román Martínez (Estudiantes) verließen den Klub. Trainer Rodolfo Arruabarrena wird seine kreative Achse nicht eins zu eins ersetzen können. Für den Torschützenkönig Luna kamen Federico Santander (21) aus Racing und Agustín Torassa (23) aus Floresta (All Boys). Vom gleichen Klub holte man auch Morales-Ersatz Matías Pérez García (27). Boca Leihgabe Javier García wechselte endgültig zu Tigre, gleiches gilt für Lucas Orban, für den man knapp eine Millionen Euro an River Plate überwies. Ersatztorwart Daniel Islas wechselte zu Huracán, für ihn kam Damian Albil (Estudiantes). Außerdem verließ der junge Innenverteiger Cristian Lema (22) den Verein Richtung Quilmes.

Wer soll noch kommen: Arruabarrena würde gerne noch einen defensiven Mittelfeldspieler holen, der den Abgang von Martínez kompensieren kann. Potentielle Kandidaten sind Patrico Toranzo (Racing) und Martín Aguirre (River Plate).

Wird dem Matador fehlen: El chino Luna.
Foto: Guille Rusconi

Ausblick: Tigre schwimmt nach der spektakulären Saison auf einer Euphoriewelle. Doch die Abgänge von Luna, Martínez und Morales legen das komplette Offensivspiel des Matador lahm. Die Neuzugänge haben zudem nicht die Klasse, dieses Trio gleichwertig zu ersetzen. Zumindest ist die Defensivabteilung zusammengeblieben. Die Defensivstärke ist Tigres Faustpfand und sollte das auch in der neuen Saison sein. Trotzdem wird man dieses Jahr rein gar nichts mit der Meisterschaft zu tun haben.

 

CA All Boys

El Albo blickt auf eine starke Saison zurück. Punktgleich mit Ex-Meister Boca spielte man lange um den Titel mit, das hätte wohl niemand für möglich gehalten. Mit einem vergleichsweise kleinen Kader hat Trainer Jose Romero einen verschworenen Haufen zusammengestellt. Die Mannschaft arbeitet und kämpft Fußball. Getragen von einer überschaubaren aber lautstarken Fanszene gehört man zu den heimstärksten Mannschaften Argentiniens. Die Kämpfertruppe aus Floresta ist ein unbequemer und defensivstarker Gegner, Tormann Nicolás Cambiasso musste in der Clausura nur 13-mal hinter sich greifen – Ligatopwert.

Tranfers: All Boys haben sich nach dem erfolgreichen Spieljahr am Transfermarkt zurückgehalten. Weil der längjährige Abwehrchef Eduardo Domínguez (33) nun künftig für Huracán verteidigt, bemühte man sich um einen international erfahrenen Innenverteidiger und fand ihn in Person von Matías Lequi (31, Rosario Central). Organisator Martín Zapata (30) ging zur Konkurrenz aus Cordoba. An seiner Stelle wird künftig Ex-River Oscar Ahumada (29, übrigens auch mit vier Spielen für VFL Wolfsburg) spielen. Im Sturm bekam Mauro Matos endlich einen weiteren Torjäger an seine Seite gestellt, Ivan Borghello (29) hat seinen Torriecher neben der argentinischen Liga auch schon in Ecuador und Mexiko unter Beweis stellen können. Außenverteidiger Hernán Grana (27, Belgrano) bekam die Planstelle von dem in die Jahre gekommenen Cristian Vella (34, Atlético de Rafaela). Matías Pérez wechselte zu Tigre, auch Barrientos  und Rudler mussten sich neue Vereine suchen.

Wer soll noch kommen: Pepe Romero sucht dringend noch einen Angreifer. Ein Ausleihgeschäft mit Ciro Rius (Argentinos Juniors) steht kurz vor dem Abschluss.

Ausblick: El Albo gehörte zu den positivsten Überraschungen der letzten Clausura. Doch ohne die beiden Schlüsselspieler Zapata und Domínguez fehlt es an Führungspersönlichkeit und möglicherweise auch an Struktur auf dem Platz. Unter Berücksichtigung der gegebenen Möglichkeiten wurde der Kader insgesamt aber gut zusammengestellt. Ein Platz im gesicherten Mittelfeld ist wahrscheinlich, obwohl Stimmung und Umfeld im Klub von mehr träumen.

5 Antworten zu “Saisonvorschau II: Die Wundertüte

  1. Hey, Kun, hast du gelesen, unsere Torwartprobleme sind bald behoben: „Schlussmann Guillermo Sara (23) bestätigte seinen Anspruch das größte Torwarttalent in Argentinien zu sein“ und „Für die B-Elf steht im Trainingsspiel derzeit der 15-jährige Axel Werner im Tor. Der Torwart der argentinischen U17 misst bereits 1,92m und gilt als das größte Talent der Jugendschmiede, aus der auch Sara kam.“ Also ein Torwart mit deutschem Namen udn Wurzeln, das muß ja was werden!!!

  2. na da bin ich ja mal gespannt !!! geil wäre es ja mal einen ordentlichen keeper zwischen den pfosten zu haben….aber ich glaube romero wird uns wohl noch ne weile erhalten bleiben…..außerdem müßte so ein nachwuchsmann auch bei einem topclub in europa spielen sonst wird das nichts….

  3. Das Problem sind gar nicht aml so sehr die Spieler als vielmehr die Trainer und Trainingsmethoden. Da hinken wir Lichtjahre hinterher.
    Was bei den jungen Talenten noch gut funktioniert endet dann bei den Erwachsenen schlagartig wenns um gewachsene Vorbilder geht mit Rang, Namen und vor allen internationaler Erfahrung.
    Ausserdem sollten die Zeiten „Fußball für alle“ aus Kirchners Zeiten so langsam mal beendet werden. Da macht Brasilien uns wieder einen in die richtige Richtung vor. Was nutzen den Vereinen volle Kneipen und Wohnzimmer wenn die Stadien bei vielen Spielen leer bleiben.
    Mit nichts an Gehalt im internationalen Vergleich kann man kein halbwegs gutes Talent halten und die Liga blutet weiter aus.

  4. http://de.fifa.com/worldfootball/news/newsid=1673713.html
    verdammte scheiße nochmal wo ist pastore in der nominierungsliste????
    ist der sabella nicht ganz dicht oder ist pastore verletzt?????
    ich bleibe bei meinem tipp 2:0 für ARG….tore higuain und la pulga !!!

  5. Pingback: Pepe und die 2000 | Argentinischer Fußball auf Deutsch

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