Romero rettet Punkt gegen starkes Perú

Nach der guten Partie am vergangenen Freitag gegen Paraguay, musste sich die Albiceleste in der gestrigen Nacht bei ihrem Schlussmann Sergio Romero bedanken, nicht als klarer Verlierer vom Platz gegangen zu sein. La Blanquirroja war die deutlich aktivere und motiviertere Mannschaft, jedoch standen Pfosten und Romero einem Sieg über den großen Nachbarn im Weg. Superstar Messi wurde von der peruanischen Deckung komplett aus dem Spiel genommen und auch der zuletzt überragende Di María erwischte einen ganz schwachen Tag – ein Spiel zum Vergessen!

Zambrano stoppt Messis Torserie

Man musste sich schon wundern: Wer zum Teufel hat denn gestern das Trikot mit der Rückennummer 10 über den Platz getragen? Leo Messi konnte das nicht gewesen sein. Keine Dribblings, kein Torschuß, keine gefährlichen Aktionen –  la pulga fand überhaupt nicht statt und war meilenweit davon entfernt, ein Tor zu erzielen. Seine Torserie von sechs Spielen ging somit gestern zu Ende.

Natürlich hat der Gegner auch fantastisch verteidigt, sodass die Himmelblauen zu keiner Zeit ins Spiel fanden. Der überragende Akteur dabei war der Neu-Frankfurter Carlos Zambrano (23). El leon, der Löwe, organisierte nicht nur die Viererkette, sondern erzielte auch die zwischenzeitliche Führung in bester Mittelstürmermanier (21.). Die überfällige Führung für die Hausherren. Bereits in der zweiten Spielminute verschoss der ansonsten so sichere Elfmeterschütze Claudio Pizarro einen Strafstoß – Di María hatte zuvor den Schalker Jefferson Farfan im Strafraum auf plumpe Art zu Fall gebracht.

Higuain trifft zum Ausgleich – Romero hält Punkt fest

Als Perú das Spiel nach Belieben zu dominieren schien, nutze Lavezzi eine der wenigen Unachtsamkeiten in der Deckung aus und bediente den in der Mitte mitgelaufenen Torjäger Higuain, der rechts unten versenkte (37.). In der zweiten Hälfte dasselbe Bild. Bis auf eine Möglichkeit von Lavezzi (49.), konnten sich Sabellas Schützlinge keinerlei Chancen herausspielen und hatten letztlich viel Glück nicht als Verlierer nach Hause zu fahren. Luis Ramírez (27, Corinthians) traf nur den Pfosten (55.), anschließend konnte sich der so oft kritisierte Schlussmann Sergio Romero (25, Sampdoria) mehrmals auszeichnen, auch Innenverteidiger Federico Fernández (23, Neapel) stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Die restlichen Feldspieler blieben allesamt hinter ihren Erwartungen zurück, Organisator Mascherano brachte es nach Spielende auf den Punkt: Nos faltó fútbol!

Warten auf den Clásico del Río de la Plata

Durch den Punktgewinn konnte Argentinien seinen Spitzenplatz in der Qualifikationsgruppe verteidigen und führt nun mit 14 Punkten vor Ecuador und Kolumbien. Perú verpasste es den Anschluss an die obere Tabellenregion herzustellen und muss nun eine Serie hinlegen, um sich noch realistische Chancen auf ein Weiterkommen auszurechnen.

Am 12. Oktober stehen die nächste Entscheidungsspiele an. Dabei kommt es zum großem Spitzenspiel dieser Qualifikationsgruppe, wenn Argentinien den Rivalen von der anderen Flussseite zum Clásico del Río de La Plata bittet. Die Statistik spricht für Argentinien: In 181 Clásicos gewann man 84-mal, bei 55 Niederlagen und 42 Unentschieden.

Eine Antwort zu “Romero rettet Punkt gegen starkes Perú

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s