Der Debütant beim Totentanz in Avellaneda

Die jungen Wilden vor dem Anpfiff. Im HIntergrund die Rauchbomben liessen den Quelle: www.telam.com.ar

Die jungen Wilden vor dem Anpfiff. Im Hintergrund hüllen die Rauchbomben das Spielfeld pechschwarz. Quelle: http://www.telam.com.ar

Am Tag nach seinem ersten Besuch eines Fußballspiels in Argentinien las der Debütant einen wohlgemeinten Artikel über das A-Jugend-Meisterschaftsfinale seines F.C. Hansa Rostock gegen die jungen Wölfe aus der VW-Stadt. Die Leichtmatrosen waren nach einem märchenhaften Halbfinalerfolg gegen die Bayern höchst überraschend ins Finale vorgerückt und ihre beeindruckende Leistung hatte das altehrwürdige Ostseestadion für das große „Finale tu hus“ mit der stolzen Zahl von 18.500 Zuschauern gefüllt, die laut Augen- und Ohrenzeugen auch ordentlich Stimmung machten. Auch der Debütant war aus der argentinischen Ferne mächtig stolz, stolperte in besagtem Artikel aber über eine Formulierung, die ihn nach den Eindrücken des vergangenen Abends zum Schmunzeln brachte. Laut dem Kollegen „sangen und hüpften [die Rostocker Fans] wie bei einem Stadtderby in Südamerika“.  Nun hatte der Debütant am Abend zuvor in Avellaneda, einem Vorort des Zentrums von Buenos Aires, kein Derby im klassischen Sinne erlebt, es ging für Racing Club schließlich gegen den Absteiger und Tabellenletzten CA Unión aus Santa Fe, dessen Fans aufgrund der verschärften Sicherheitsbestimmungen der argentinischen Liga zum Saisonende nicht einmal anreisen durften, und trotzdem war der Erzfeind CA Independiente allgegenwärtig. In einer Stadt, wo die Stadien der Erzrivalen knapp 250m voneinander entfernt liegen, ist immer Derby. 

Der Spieltag des eigenen Teams, vor allem wenn es zu denen mit einer verhältnismäßig großen Anhängerschaft gehört, beginnt für gewöhnlich 1-3 Tage vor dem eigentlichen Spiel in einer Menschenschlange. So reihte sich auch der Debütant am Mittwoch vor der „Locademia“, dem innerstädtischen Fanshop von Racing, ein und wiederholte mantraartig seinen vorher im Kopf zusammengelegten Satz, dass er gerne zwei Karten für das Spiel gegen Unión kaufen würde. Dass der ältere Verkäufer ihm dann, als er endlich an der Reihe war und stolz sein Sätzchen aufsagte, in korrektestem und freundlichstem Englisch antwortete, war überraschend, aber im folgenden Moment egal, denn der Debütant hielt zwei Karten für das Spiel in der Hand und war selig.

944417_10151634786522878_1133867774_nDie auf dem Heimweg erstandene Sportzeitung Olé kündigte bereits das Motto des Spiels an: Die „Beerdigung“ von Independiente, welche am Spieltag zuvor zum ersten Mal in ihrer 108-jährigen, durchaus erfolgreichen Geschichte aus der ersten argentinischen Liga abgestiegen waren und damit die Boca Juniors als einziges Team zurücklassen, welches niemals den Weg in die  „B“ gehen musste. Garniert war der Bericht bereits mit Bildern blau-weißer Extremisten, welche es sich nicht nehmen lassen konnten, sich das Abstiegsdatum des Erzfeindes auf die Haut tätowieren zu lassen. Das unterstrich zusätzlich die bahnbrechende Ausnahme dieses Abstiegs und gleichsam die Bedeutung einer sportlichen Rivalität, einer sportlichen Feindschaft, in der Welthauptstadt des Fußballs.

Am Tag des Spiels zeigte sich die volle Pracht des argentinischen Winters. Strahlend blauer Himmel, für Mitteleuropäer milde 15°, bestes Fußballwetter. Der Debütant und seine reizende Begleitung begannen das große Erlebnis standesgemäß am Nachmittag an der ParillaMi Sueño“, nahe dem glitzernden Hafenviertel Puerto Madero, mit einem atemberaubend großen Choripan, welches nicht zu knapp mit Zwiebeln, Gurken, Salat und Ei belegt war. Mit dem Bus ging es nach Einbruch der Dunkelheit von der berühmten Avenida 9 de Julio schließlich nach Avellaneda, wo man darauf hoffte, dass „schon irgendwer den Weg zum Stadion wissen würde“.

Mit passieren der Brücke über den Fluss Riachuelo war die gesamte Stadt schlagartig blau-weiß. Hatte man im Bus bisher nur vereinzelte Schals – unter anderem einen von 1860 München –  erspäht, so befand sich augenscheinlich halb Avellaneda auf dem Weg in den „Cilindro“, das Estadio Presidente Perón. Das brachte man auch lautstark zur Geltung und der, seit frühester Kindheit von einem Knalltrauma geplagte, Debütant sah sich einem silvesterlichen Inferno ausgesetzt, als die Guardia Imperial, die Barra Brava von Racing, in ihren Bussen um die Ecke bog und neben melodischem Gesang auch krachende Feuerwerkskörper in den nächtlichen Himmel Avellanedas schmetterte, die in ihrer Lautstärke die in Deutschland geprüften Silvesterfreuden bei weitem übertönten. An diesem Abend musste die, in solchen Fällen sonst übliche, spontane Druckbetankung allerdings ausfallen, denn mittlerweile waren der Debütant und seine reizende Begleitung bereits spät dran. Mit als Schalldämmung herhaltender Kapuze auf dem Kopf ging es also zum Stadion, dessen Imposanz jede irrationale Angst kurzzeitig unterdrückte und dessen majestätisches Antlitz nur von dem Moment überragt wurde, in dem die beiden aus dem Treppenhaus der Arena auf die Tribüne traten und sich ein blau-weißes Meer rund um den sattgrünen Rasen eröffnete, ein Moment, welcher sowohl dem Debütanten als auch seiner reizenden Begleitung innerlich den unwiderruflichen Schwur entlockte: „Yo soy de Racing.“

Mit freundlichen Grüßen an den Nachbarn: Das Abstiegsgespenst. Quelle:

Mit freundlichen Grüßen an den Nachbarn: Das Abstiegsgespenst. Quelle: http://www.telam.com.ar

Mit der neu gewonnen Erleuchtung ging es an den Platz auf der Platea E, direkt über der Popular, dem Block der Guardia Imperial. Die in Deutschland übliche Trennung von aktiven Fans, Familien und älteren Zuschauern war hier und im gesamten Stadion völlig aufgehoben, überall, ob auf der Popular oder den verschiedenen Plateas, sangen und hüpften Kinder, Frauen, ältere und jüngere Männer gemeinsam, für ihren „buen amigo“, ihren guten Freund Racing. Was nun folgte, war die Entzündung von etwa fünfzig pechschwarzen Rauchtöpfen mit dem Einlaufen der Mannschaft von Racing, welche das Flutlicht abdunkelten und das Stadion extra für die roten Nachbarn von Independiente komplett in schwarz hüllte. Dazu tanzten verkleidete Gespenster und Sensenmänner und -frauen auf der Tribüne. Die gebührende Beerdigung des Erzfeindes war in vollem Gange und der Begriff „auf des Feindes Grab tanzen“ war nie treffender ausgefüllt, als an diesem Freitagabend.

[youtube http://youtu.be/1yCyAzUwjg0?t=3m13s]

Als sich der schwarze Nebel nach etwa zehn Minuten verflüchtigt hatte, war die Party aber noch längst nicht vorbei. Ein roter Sarg wanderte von Tribüne zu Tribüne, hinter dem Tor wurden Trauerkerzen angezündet, bei allem Retrokult praktisch „eine neue Qualität pyrotechnischer Gewalt“. Auch die Mannschaft auf dem Rasen zeigte sich in bester Laune und Supertalent Luciano Vietto verwandelte nach etlichen Chancen für den Gastgeber einen Elfmeter in frechster Art und Weise per Lupfer zum 1:0-Pausenstand.

Wer nun dachte, in der Halbzeitpause gäbe es Discomusik, eine neue Cola und einen Besuch auf der Toilette, hatte augenscheinlich die Tattoos mit dem Abstiegsdatum Independientes vergessen. Es gab etwas zu feiern, also löschte die Stadiontechnik das Flutlicht und in nächtlicher Dunkelheit ertönten, neben anderen Abschiedsliedern, die Klänge von Americos „Te vas“ – du gehst –, dem Ohrwurm des Abends.

[youtube http://youtu.be/VV9naEDzDyY]

In der zweiten Halbzeit wurde die Tradition der schönen Tore weitergeführt, Diego Villar traf nach einer Ecke per Direktabnahme aus etwa 25 Metern ins rechte untere Eck. Mit dem Schlusspfiff konnte sich auch noch Ricardo Centurión in die Torschützenliste eintragen, was die Mehrheit der anwesenden Racing-Fans kaum noch mitbekam, zu groß war der Freudentaumel über den Abstieg des Nachbarn. Nach Spielschluss wurde die Party nun aus dem Stadion ins nächtliche Avellaneda verlegt, ein spontaner Autokorso, der sich zum Superstau ausbildete, erfreute die Wartezeit auf den Bus für den Debütanten und seine reizende Begleitung, zudem ertönte aus jedem zweiten Auto die klagende Stimme Americos: „¿Y hoy te vas, te vas, te vas, te vas?“

Am Tag danach las der Debütant eingangs erwähnte Formulierung im Artikel zum A-Jugend-Meisterschaftsfinale. Er dachte an seine Besuche im Ostseestadion, an Zeiten, in denen das schöne, alte Ungetüm noch randvoll war, gegen Hertha BSC, gegen Schalke 04. Er dachte an Auswärtsfahrten, bei denen der Gästeblock gebebt hatte. Alles tief im Herzen verankerte Erlebnisse, aber unvergleichbar mit dem Totentanz in Avellaneda, welches nun für wenigstens ein Jahr ganz besonders blau-weiß strahlt. Unvergleichbar mit der Energie, die den argentinischen Fußball zum aufregendsten der Welt macht und unvergleichbar mit der Leidenschaft, welche die Fans von Racing Club so eindringlich weitergeben, dass ein Debütant nach einem Besuch in ihrem Stadion ehrfurchtsvoll flüstert: „Yo soy de Racing.“

Text: Unser argifutbol-Neuzugang Max Ohlert

36 Antworten zu “Der Debütant beim Totentanz in Avellaneda

  1. Sehr schöner Text.

    Als treuer Leser bitte ich um sofortige Auswechslung des Neuzugangs. Hier schreiben nun einmal Experten für Experten. Wäre Herr Ohlert einer, wüsste er, dass es in Argentinien genau zwei Vereine gibt, denen man sich anschließt: Boca und Quilmes. Der erfolgreichste Verein (Schnauze, River!) und der älteste.

    Muss man sich mal vorstellen: Da ist unser Sportsfreund das erste Mal in Argentinien – und endet gleich bei Racing.

    Frag doch vorher, Max!
    Tut mir leid.

  2. Diese Argentinische Tagebuch hat mal sowas von recht !!! Habe natürlich gleich ’nen fetten Fehler entdeckt: Es muss heißen „Yo soy de Quilmes“ !!!!!

  3. Paulo Silver

    Naja, hauptsache nicht Boca 😉

  4. Pff Quilmes, wer trinkt schon Brasilianisches Bier…
    Und wennschon Quilmes, dann el Mate!
    Der Debütant hat mit Racing schon eine gute Wahl getroffen!

  5. @Pasco: Wer einmal Brahma oder Co. probiert hat, weiß warum die Brasilianer Quilmes-Bier aufgekauft haben !!

  6. lieber pasco (460!). bei el mate geb ich dir natürlich recht. Über die anderen sprechen wir bei gelegenheit nochmal. und über bier auch…

  7. Spätestens wenn er ein Spiel von SanLorenzo im Stadion gesehen hat wir er diesem Club und seinen Fans verfallen….zumindestens mir ging es so 🙂

  8. Es ist doch erstaunlich, wie viel Ahnungslose sich hier zu Wort melden dürfen. Gibt es denn keine Auto-Zensur-Funktion? Ist ja schlimmer als mit den Blinden und der Farbe.

    Herr wacho_chorro ist eine wohltuende Ausnahme!

    Sohn wurde gestern am Pariser Flughafen gleich auf sein Quilmes-Trikot angesprochen. Der QAC ist also ein Weltklub. Noch Fragen?

  9. „Es ist doch erstaunlich, wie viel Ahnungslose sich hier zu Wort melden dürfen.“

    …sprachs und nahm einen Schluck aus seiner Boca-Juniors-Tasse 😛 Desweiteren habe ich heute bei einem FIFA13-Turnier mit Racing den ehrenvollen 3. Platz belegt.

  10. quilmes ist das beste bier hier…………..y fin

  11. @Max Olitsch (wie machst Du das mit dem Strich überm c?)
    Nie Fifa-Meister!
    Ihr werdet nie Fifa-Meister!
    Niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie Fifa-Mei-hei-ster!

  12. @ Argentinisches Tagebuch: für die spärliche Erfahrung aber große Töne!

  13. FIFA noooooooo PES jajjajaaaaaa

  14. Argentinisches Tagebuch

    @321: Ich bin es ja gewöhnt, dass man mich als Fachmann grundsätzlich arg unterschätzt. Da nun aber die Pariser Wohnung, in die ich mich für eine Woche einquartiert habe, über eine Playstation (’ne schwarze) verfügt, habe ich sowohl Fifa 11 als auch Fifa 12 eingelegt, nacheinander natürlich. Ich sag mal: großes Talent. Ich bin augenblicklich (also seit drei, vier Tagen) zwar noch als Zlatan in diesem Trainingsmodus. Freistöße, Elfmeter, Flanken, ja ja, lacht nur, aber meine Oma hat schon gesagt: „Wer für das Kleine zu groß ist, ist für das Große zu klein.“

    Und sobald ich rausbekommen habe, wie man ein normales Spiel einstellt, bin ich sowieso nicht mehr aufzuhalten.

  15. „Und sobald ich rausbekommen habe, wie man ein normales Spiel einstellt, bin ich sowieso nicht mehr aufzuhalten.“

    Darüber lache ich auch heute, eine Woche danach, noch Tränen! 😀
    Das ć ist übrigens reines Copy & Paste, einmal schnell die Wiki-Seite vom Ivica gegoogelt und schon kann fleißig kopiert werden.

  16. vielleicht für den ein oder anderen interessant, es gibt die argentinische liga wieder live im deutschen tv. sportdigital.tv ist ab dem ersten spieltag
    dabei. zwar nur ein spiel aber besser als nichts

  17. @anoynm: Danke für die Info tv.sportdigital.tv habe ich noch nicht gekannt

    Zum Bericht – Racing ist eine sehr gute Wahl und super Bericht, Racing parasiempre.

  18. Hat jemand ne Aufstellung fürs Länderspiel morgen gegen Italien?????
    Habe nur gehört das LEO verletzungsbedingt ausfällt….na ich denke mal dann wirds nur fürn Unentschieden reichen….1:1 oder 2.2……

  19. Bei „Ole“ steht diese Variante: Andújar; Campagnaro, Garay, Fernández, Basanta; Di María, Mascherano, Biglia, Maxi Rodríguez; Palacio e Higuaín.

    Außer Leo sind auch Zabaleta, Lamela und Rojo angeschlagen und Kun und Gago fehlen ja ohnehin noch wegen Verletzungen, bzw. Verletzungsfolgen.
    Also tippe ich auch nur ein Unentschieden: 1:1.
    Mal sehn was der päpstliche Beistand bringt.

  20. ja aber der papst kann sich ja angeblich nicht entscheiden welche mannschaft er unterstützt…hat ja auch italienische wurzeln….also diese aufstellung überzeugt mich nicht..also das wird wahrscheinlich kein optischer leckerbissen …..schade

  21. Nein, es fehlt – zumindest bei der Albiceleste – die Kreativität. Jedenfalls wüsste ich nicht wo sie herkommen soll, allenfalls noch von di Maria. Ever Banega könnte da hilfreich sein, vielleicht spielt er ja auch noch. Na, wir werden sehen …
    Aber diese verstärkt auftretenden Verletzungen von Leo stimmen mich etwas bedenklich, das hatten wir jetzt über Jahre nicht gehabt, ich hoffe das sich das gerade in der WM-Saison nicht fortsetzt, ebenso wie bei den anderen Jungs.

  22. Dein Wort in Franziskus Ohr…

  23. Selbst ohne Leo haben wir ein gutes Spiel gezeigt und mit 2-1 in Italien gesiegt und Selbstvertrauen getankt. 🙂

    In ein paar Wochen, im September, machen wir dann die WM-Quali in Paraguay perfekt!

    Allerdings teile ich Jens‘ Gedanken: Leos kleine Verletzungen nehmen in letzter Zeit zu. Ich glaube, er hat sich bis heute nicht vollständig von der Verletzung aus dem PSG-Spiel erholt. Seine diversen Charity-Matches im Sommer waren da nicht gerade hilfreich…

  24. Man muss auch mal sehen, dass er vorige und vorvorige Saison fast jedes Spiel durchgespielt hat. Das ist eigentlich schon Wahnsinn – da muss ja mal der Körper streiken.
    Zum Spiel: Ich denke auch dass das den Umständen (früher Saisonzeitpunkt und etliche Verletzte) entsprechend ein gutes Spiel war dem vor allem di Maria, Higuain und Banega ihren Stempel aufgedrückt haben. Eigentlich hätten wir bei etlichen guten Chancen die noch da waren, sogar noch höher gewinnen müssen.
    Obwohl Paraguay einer lustlos schwachen deutschen Mannschaft mit eklatanten Abwehrschwächen (taktisch und individuell) ordentlich Paroli geboten hat, denke ich das die Albiceleste beim Qualispiel in Para alles für die WM klarmacht.
    Weiß eigentlich jemand was Kun Agüero für eine Verletzung hat, oder warum er nicht nominiert war?

  25. keine ahnung was Kun hat….habe mich schon gewundert das er bei den letzten testspielen von man city gefehlt hat….spiel gestern war für mich nicht so überzeugend…ohne die zugpferde higuain,di maria,mascherano
    und banega denke ich hätten wir nicht gewonnen…man hat wieder gesehen wie wichtig higuain als brecher ist…der haut einfach mal auf den kasten ohne kompromisse…würde mir bei di maria einfach mal wünschen das er nach dem hundersten hacken auch mal abzieht…das sol seine leistung nicht schmälern..er hat super gespielt aber manchmal kommt zu wenig bei rum..müßte etwas efizienter sein….aber egal…aber wie gesagt mit biglia und palacio kann ich nichts anfangen …gefallen mir überhaupt nicht….biglia mit nem arsch voll fehlpässen und palacio ist einfach nur harmlos….also ein gooool habe ich von dem noch nie gesehen !!!!!
    maxi zum schluß mit ner riesenchance….hat aber in der nati eigentlich auch nichts mehr verloren….wo ist pastore abgeblieben….hat der trainer nich alle …oder was ist los……genauso die auswechslunge gestern…der nimmt higuain anstatt palacio runter und holt dann auch noch masche runter der wenns brenzlig wird immer zur stelle ist….also absolutes rätsel entweder war es vorher abgesproche oder einfach pure dummheit….also fazit zweite halbzeit war bist auf ein paar konter angstfußball unde verwalten angesagt und das ist mir zu wenig !!!…erste halbzeit war in ordnung…

  26. Hallo Jungs, dies ist eine mögliche Aufstellung für das Spiel in Paraguay: Agustin Orión; Pablo Zabaleta, Hugo Campagnaro, Fabricio Coloccini, José Basanta; Fernando Gago, Lucas Biglia, Ángel Di María, Rodrigo Palacio; Lionel Messi y Sergio Agüero. Zumindest wurde diese Variante von Sabella im Training ausprobiert.
    Rojo ist noch verletzt(Schultereckgelenk), 4 Mann sidn gesperrt (Garay, F. Fernandez, Mascherano und Higuain)

  27. Danke, Jens. Endlich kommt auf dieser schönen Website mal wieder Bewegung. 😉

    Ich freue mich schon sehr auf das Spiel in Paraguay. In der o. g. Aufstellung vermisse ich allerdings Banega. Der sollte im defensiven Mittelfeld definitiv mitwirken (noch mehr, weil Mascherano nicht dabei ist). Warum ist auf einmal nicht Romero im Tor zu sehen?

  28. Ich glaube mittlerweile läuft es wohl doch wieder auf Romero hinaus, wenn ich das mit meinen bescheidenen Spanischkenntnissen richtig deute. Ja, Ever Banega würde ich auch gerne sehen, ich mag sein Spiel, seine Technik. Aber Sabella scheint doch als ersten Ersatzmann für Mascherano L. Biglia vorgesehen zu haben.
    Mit einem Sieg ist der Weg nach Brasil 2014 unwiderruflich frei! Aber Vorsicht: Paraguay hat gegen Bol. 4:0 gewonnen, auf die leichte Schulter darf man die also nicht nehmen.
    Aber ich hoffe und denke das wir nach dem Spiel die erfolgreiche Quali bejubeln werden!

  29. ja also in den kasten können sie stellen wen sie wollen die sind alle nur durchschnitt….an sabelas stelle hätte ich mal caballero vom fc malaga getestet…er ist jetzt auch nicht der überflieger..aber er spielt in einer guten liga und hat eigentlich in der letzten zeit ganz gut gehalten…also ich denke besser als romero und co…ist er allemal !!!….frage mich jetzt wirklich ernsthaft wo pastore abgeblieben ist …warum spielt der nicht in der ersten elf….absolutes rätsel…dann wieder so leute wie biglia oder.palacio also der trainer ist ein absolutes rätsel…aber die ergebnisse stimmen und dann kann man es auch einfacher ertragen…für paraguay reicht die aufstellung auf jeden fall…denke es wird ein 2:1 oder 3:1 für die ALBICELESTE…

  30. 5-2 in Paraguay…die WM-Qualifikation ist geschafft. 🙂

    Allerdings sollte man wirklich über eine Ablösung von Romero im Tor nachdenken. Nicht nur sein Patzer beim 1-1 ging mir tierisch auf die Nerven. Außerdem steht ja in den Sternen, wie viel Einsatzzeit er in den nächsten Monaten in Monaco erhalten wird. Ich bin für einen Wechsel auf Caballero oder Andujar (machte gegen Italien ein gutes Spiel).

    Das Mittefeld war gerade in der Anfangsphase praktisch nicht zu sehen. Aber es war erstaunlich, wie schnell die Jungs das Mittelfeld einfach überbrückt haben. Fraglich ist dabei nur, wie so etwas gegen Top-Teams bei der WM funktionieren soll. Immerhin kehrt ja später Mascherano wieder zurück. Banega ist für mich eigentlich gesetzt, weil er nicht nur ein klassischer 6er ist, sondern auch Spielmacher-Qualitäten hat. Einen Riquelme haben wir ja leider derzeit nicht (Messi wäre in dieser Rolle Verschwendung, in ein paar Jahren könnte er diese Position als Ü30-Spieler bekleiden). Vielleicht könnte Pastore den Part ausfüllen. Ich kann seine Leistungen bei PSG allerdings schwer einschätzen, denn die Ligue 1 verfolge ich kaum.

    Auf jeden Fall können wir uns nun erst mal über die geschaffte Quali freuen. Wenn man überlegt, wie nervenaufreibend es vor 4 Jahren war. 😉

  31. Jaaaaaaaaaaa, und diesmal ist schon 2 Spieltage vor Ultimo alles klar! Das ist doch sehr beruhigend für die Nerven 🙂
    Ich werde jetzt gleich erst mal flaggen gehen!
    In den beiden Restspielen könnte man noch ein bisschen experimentieren, z.B. auf der Torwartposition (Willy Caballero hat in CL auch blendend gegen Dortmund gehalten). An die Rückkehr von Pastore glaube ich nicht mehr, ich denke das sein Typ oder seine Art dem Coach nicht ins taktische oder sonstige Konzept passt. Er setzt da vor allem auf Gago, den er als ideale Ergänzung zu Messi sieht.
    Okay, aber heute interessiert mich das alles nicht, heute zählt erstmal nur die erfolgreiche Quali.

  32. ja OK. pflicht erfüllt…aber die spielweise ist nicht wm tauglich !!! ich weiß es werden viele spieler zurückkommen aber das system stimmt nicht es wird von der offensive zuwenig zurückgearbeitet..von leo ganz zu schweigen der praktisch immer gleich stehen bleibt und selten konsequent nachsetzt..aber wer will ihm da ne ansage machen???das spiel haben die üblichen verdächtigen gewonnen….di maria..KUN…leo(eigentlich schwache leistung)bis auf die elfer….gago schwach…romero fliegenfänger…wann sieht das mal jemand???collucini schwache altenative…also defensive absolute baustelle…zabaleta läßt sich zum schluß noch uberlaufen und es gibt den 2.gegentreffer….palacio hat in der mannschaft eh nichts zu suchen…also fazit das ergebniss täuscht über die leistung hinweg…und wenn es bei der wm richtig um was geht und spätestens im viertelfinale ne taktisch und spielerisch starke mannschaft kommt ist ende…wenn nicht endlich am gesamten spielsystem gearbeitet wird…ich bete zu gott das sich bis zur WM noch richtig was tut….trotz all der siege muß man kritisch bleiben !!!

  33. Bitte alle mal nen Blick auf die FIFA Weltrangliste werfen….so gefällt uns das …ist noch n bisschen Luft nach oben !!!

  34. Jaaaaaaa, und der Platz ist auch völlig berechtigt, denn alle die jetzt hinter uns stehen, sind in den letzten 1 – 11/2 Jahren von der Albiceleste geschlagen worden: Deutschland 3:1, Italien 2:1, (beides mal auswärts) Brasilien 4:3 und 1:0, Kolumbien 2:1 (und 0:0)! Auch gegen Spanien gabs mal, allerdings noch unter Batista, ein 4:1 Sieg.
    Aber!!: entscheidend ist bei der WM! Und auch Leo hat gesagt, dass, wenn Argentinien Weltmeister werden will, noch etliches verbessert werden muss.
    Nichtsdestotrotz sieht das doch schon mal gar nicht so schlecht aus, weiter so – bis zum Platz1 der Weltrangliste im nächsten Jahr nach der WM!!

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