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Yes you Kun

Maradona, Messi oder Mascherano – in Argentina hat der Fußball schon viele Idole und Legenden hervorgebracht. Und da darf dieser Mann nicht fehlen. Torjäger, Publikumsliebling, Witzbold, Cumbiasänger und leidenschaftlicher Tänzer. Ein Star ohne Allüren, volksnah und immer mit einem flotten Spruch auf den Lippen. Er ist der heimliche Held der argifutbol Redaktion – perdón Diego – und auch der große Held einer unserer treuesten Leser. Weiterlesen

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Traumtor bringt Independiente auf Kurs

Vor fast genau einem Jahr haben wir zusammen mit Independientes Marcelo Vidal und seinen Kumpels Fede Abruzzi (ebenfalls CAI) und Chino Carboni (Nacional Potosí) Mate getrunken. Mit dabei war auch Vidals Vater, Angestellter bei der Stadt Avellaneda, der seinem Sohn ein motivierendes: „Wenn du es nächstes Jahr nicht schaffst, dann kommst du mit mir arbeiten. Dann wird geschuftet!“, mit auf dem Weg gab.

Nach Independientes Abstieg im Sommer 2013 mussten einige etablierte Spieler den Klub verlassen, die Möglichkeit für Marcelo Vidal sich in der ersten Elf zu beweisen. Gegen Gimnasia erzielte er im November bereits seinen ersten Profitreffer, doch sein Meisterstück legte der Mittelfeldspieler am vergangenen Wochenende ab. Kurz vor Ende der Partie nagelte „El Toro“ Vidal einen Freistoß von der Mittelinie zum 1-0 in die Maschen. GOOOOOLAZO!

Durch den Last-Minute Sieg rückt Indep´te auf den dritten Rang vor, Spitzenreiter ist Banfield gefolgt von Defensa y Justicia.

Zwischen Mate und Fußball:

en lo del chino_andreasgeipel_10 en lo del chino_andreasgeipel_23 en lo del chino_andreasgeipel_36en lo del chino_andreasgeipel_45Ganz links im Bild Chino Carboni und Papa Vidal. Mittig im weißen Shirt steht Marcelo Vidal neben Fede Abruzzi und argifutbol Redakteur Andreas Geipel.

Der Debütant beim Totentanz in Avellaneda

Die jungen Wilden vor dem Anpfiff. Im HIntergrund die Rauchbomben liessen den Quelle: www.telam.com.ar

Die jungen Wilden vor dem Anpfiff. Im Hintergrund hüllen die Rauchbomben das Spielfeld pechschwarz. Quelle: http://www.telam.com.ar

Am Tag nach seinem ersten Besuch eines Fußballspiels in Argentinien las der Debütant einen wohlgemeinten Artikel über das A-Jugend-Meisterschaftsfinale seines F.C. Hansa Rostock gegen die jungen Wölfe aus der VW-Stadt. Die Leichtmatrosen waren nach einem märchenhaften Halbfinalerfolg gegen die Bayern höchst überraschend ins Finale vorgerückt und ihre beeindruckende Leistung hatte das altehrwürdige Ostseestadion für das große „Finale tu hus“ mit der stolzen Zahl von 18.500 Zuschauern gefüllt, die laut Augen- und Ohrenzeugen auch ordentlich Stimmung machten. Auch der Debütant war aus der argentinischen Ferne mächtig stolz, stolperte in besagtem Artikel aber über eine Formulierung, die ihn nach den Eindrücken des vergangenen Abends zum Schmunzeln brachte. Laut dem Kollegen „sangen und hüpften [die Rostocker Fans] wie bei einem Stadtderby in Südamerika“.  Nun hatte der Debütant am Abend zuvor in Avellaneda, einem Vorort des Zentrums von Buenos Aires, kein Derby im klassischen Sinne erlebt, es ging für Racing Club schließlich gegen den Absteiger und Tabellenletzten CA Unión aus Santa Fe, dessen Fans aufgrund der verschärften Sicherheitsbestimmungen der argentinischen Liga zum Saisonende nicht einmal anreisen durften, und trotzdem war der Erzfeind CA Independiente allgegenwärtig. In einer Stadt, wo die Stadien der Erzrivalen knapp 250m voneinander entfernt liegen, ist immer Derby.  Weiterlesen