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Rettung in höchster Not

Nach einer desolaten Leistung konnte die Selección Local gegen die Nationalmannschaft aus Jamaika noch einen glücklichen Sieg in letzter Sekunde feiern. Bedanken konnten sich Diegos Jungs beim Torhüter der Reggae Boyz, der bei beiden Gegentoren nicht gut aussah. Bis zum späten Ausgleich durch Martin Palermo durften die Jamaikaner sogar vom historischen ersten Sieg gegen das argentinische Team träumen. Doch am Ende meinten es die Götter gut mit Maradona und nach dem 3:2 gegen Costa Rica konnten Trainer und Spieler den zweiten Sieg in Folge feiern.

Die Fakten des Spiels sind schnell erzählt: einer erneut schwachen argentinischen Mannschaft gelang es über weite Strecken des Spiels nicht die Jamaikaner entscheidend unter Druck zu setzen. Der in der Liga zuletzt starke Franco Jara konnte nicht überzeugen und auch bei Martin Palermo klappts lange nichts. Die Männer vom Inselstaat waren ihrerseits zu limitiert um die Albiceleste ernsthaft in Gefahr zur bringen, konnten aber trotzdem kurz nach der Halbzeitpause durch einen Kopfball vom überraschend unbewachten Ryan Johnson in Führung gehen. Danach versuchten die Argentinier verzweifelt das Spiel auszugleichen, waren dabei allerdings zu ideenlos und unkreativ. Der Abwehrriegel Jamaikas hielt den Angriffen der Seleccion problemos stand, bis Martin Palermo in der 82. Minute nach einer Flanke von Boca-Teamkollegen Jesus Mendez doch noch der Ausgleich gelang. Danach drückte die Albiceleste und nach einem Tohuwabohu im Strafraum der Jamaikaner stocherte schließlich Ignacio Canuto von den Argentinos Juniors den Ball über die Linie. Weiterlesen

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Superclásico ohne Sieger

Im wichtigen Derby gegen den großen Rivalen Boca Juniors ist es River Plate mit einem 1:1 Unentschieden gelungen das Gesicht zu wahren. Die Millonarios waren durch einen Freistoß von Marcelo Gallardo in Führung gegangen, mussten aber in der zweiten Halbzeit den Ausgleich durch Xeneize-Legende Martin Palermo hinnehmen. Kurz vor Schluss vergab Mathias Abelairas die riesen Chance zum Sieg als er frei vor Abbondanzieri auftauchtend nur den Pfosten traf.

Gleich von Anfang an war klar, dass es das Spiel der Saison für River Plate in einer erneut verkorksten Spielzeit sein würde: mit nur sechs Punkten aus neun Spielen lag das Team aus Nunez vor der Partie erneut nur auf einem enttäuschenden 16. Platz. Trainer Gorosito hatte vor knapp drei Wochen seinen Hut genommen und die Mannschaft musste sich zuletzt schon vor dem Spiel Pfiffe der eigenen Anhänger anhören. Schlechte Vorzeichen für das Zusammentreffen mit dem ewigen Rivalen, trotzdem kam der argentinische Meister der Clausura 2008 besser ins Spiel und setzte Boca gleich unter Druck. Die sichtlich überraschten Xeneizes versuchten das Tempo rauszunehmen und den Ball in den eigenen Reihen zu halten, in der Offensive ging aber zunächst wenig. Weiterlesen